Wie viel Risiko braucht ein gutes Leben?

Shownotes

Wie viel Risiko braucht ein gutes, erfülltes Leben? Welche Wagnisse sind uns Freiheit, Stille und besondere Erfahrungen wert – und was hält uns davon ab, etwas zu verändern, obwohl wir es eigentlich wollen?

Iris Borovčnik und Andreas Fischer besprechen in dieser Folge den Kurious Letter Nº26 – und starten damit ein neues Format: Wir lesen und diskutieren künftig regelmäßig Texte aus unserem wöchentlichen Newsletter.

Darüber sprechen wir

  • Eine ausgesetzte Bergtour in Tirol und die Frage: Warum tun wir uns das an?
  • Motorrad, Bungee-Jumping, ein eigenes Printmagazin: Risiko als Preis für Freiheit
  • Mikromorts: wie viele Kilometer zu Fuß, mit dem Rad, dem Motorrad oder dem Auto einem Sterberisiko von eins zu einer Million entsprechen – vom Tauchgang bis zum Mount Everest
  • Microlives: was Rauchen, Fernsehen und Bewegung an Lebenserwartung kosten oder bringen
  • Steven Levitts Münzwurf-Experiment: Wer sich per Münze zur Veränderung schubsen ließ, war ein halbes Jahr später im Schnitt zufriedener
  • Warum ängstliche Menschen manchmal die größeren Risiken eingehen

Kapitel

  • 00:00:00 Neues Format: der Kurious Letter im Podcast
  • 00:01:49 Bergwandern in Tirol: Warum überhaupt Risiko?
  • 00:03:20 Motorrad, Bungee, Magazin: Risiko als Preis
  • 00:05:32 Risikobereitschaft ist subjektiv
  • 00:08:36 Mikromorts: Auto, Motorrad, Tauchen, Everest
  • 00:19:51 Geburt und erstes Lebensjahr als Risiko
  • 00:25:44 Microlives: Rauchen, Fernsehen, Bewegung
  • 00:28:28 Die Münzwurf-Studie von Steven Levitt
  • 00:40:49 Angst überwinden statt Adrenalin
  • 00:42:45 Feedback und Ausblick

Links und Erwähntes

Schreibt uns

Welche Entscheidung hat dich Überwindung gekostet? Welches Risiko hat sich für dich gelohnt?

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Stay kurious!

Transkript anzeigen

00:00:01: Ja hallo, mein Name ist Iris und mir gegenüber sitzt der Andreas.

00:00:04: Hallo!

00:00:05: Und wir sind hier beim Curious Radio um ab sofort etwas Neues im Curious-Radio auszuprobieren nämlich unseren Curious Letter unser Newsletter zu besprechen, zu vertonen.

00:00:16: ich weiß nicht was das Wort dafür?

00:00:18: Ich weiß gar nicht ob alle Leute das wissen aber Wir schreiben ja alle zwei Wochen hab wechselnd Das heißt jede Woche kommt dann was raus weil es sind zwei Leute

00:00:27: Super, oder?

00:00:28: Du und ich.

00:00:30: Wir schreiben im Curious Letter drüber wie wir versuchen mehr Neugierde in unser eigenes Leben zu bringen Und irgendwie muss ich sagen die Demonsetzung in letzter Zeit war fast so dramatisch.

00:00:44: Warum?

00:00:44: Ganz viel um Tod und Berge

00:00:45: gegangen.

00:00:46: Das stimmt überhaupt nicht!

00:00:48: Auch, das ist auch Teil von diesem Letter... Ist

00:00:51: ja ein Spoiler für die heutige Folge.

00:00:53: Ja okay aber ich finde es ist keine gute Beschreibung fürs Newsletter weil es kein dramatischer Newsletter ist.

00:00:58: Heute geht's tatsächlich um was auszuprobieren und zwar wir werden jetzt jedem Letter den wir verschicken dann auch gleichzeitig eine Podcast-Folge zur Seite stellen wo wir erstens einmal den Letter durchlesen Es ist schon mal ein Legas denika zum live lesen zwingern es an sich schon hat schon unterhaltungswert und dann aber.

00:01:24: Diese diese diese newsletter entstehen ja nicht im luftlernen raum sondern quasi gibt sofort viele dinge die die noch gesagt werden können.

00:01:35: Heute geht es um den Letter, der letzten Freitag erschienen ist.

00:01:40: Das ist jetzt bei euch wahrscheinlich schon zwei Wochen her oder vielleicht sogar drei, müsst ihr selber nachschauen und zwar

00:01:46: nervös rundherum quatscht um mich anfangen zu lesen.

00:01:49: Der heutige Letter geht um die Frage wie viel Risiko braucht eigentlich mein Leben?

00:01:55: Und auf das bin ich gekommen bevor ich zum Lesen eingefallen.

00:01:58: Ich war nämlich vor zwei Wochen in Tirol, weil ich regelmäßig in Turol bin und da gehe ich immer bergsteigen oder bergwandern.

00:02:05: So eine Mischung ist nicht echt das Bergsteigen aber es ist schon ein bisschen sketchy!

00:02:10: Und wenn man da am Grad entlang geht oder gerade irgendwie aufsteigt auf einem Berg hat man oft das Gefühl dass das total dumm ist was man da jetzt gerade macht.

00:02:22: Also es ist so richtig dumm.

00:02:23: Wenn man auf der Seite nach unten schaut, dann geht's hunderte Meter nach unten.

00:02:27: oder du schaust diesen Bergern... also du bist kurz vor der Spitze und du weißt du musst jetzt noch über die letzten zwei, drei Hundert Meter nach oben unterdenkst du die ganze Zeit wie soll das gehen?

00:02:36: Oder auch wie komme ich wieder runter?

00:02:38: Das ist sogar nur die größere Frage!

00:02:40: Es ist sehr lustig weil ich bin von einem Wanderurlaub muss man auch sagen mit meiner Mama zurückkommen und hab dann erzählt, es war anstrengend.

00:02:48: An einem Tag sind wir tausend Höhenmeter rauf und tausende wieder runtergegangen.

00:02:52: Und eine Freundin von mir hat so ganz ehrlich gesagt, warum?

00:02:56: Das

00:02:58: bringt sie auf den Punkt

00:02:59: eigentlich.

00:03:00: Also

00:03:00: die Frage stellt sich dann tatsächlich, warum gehe ich da überhaupt für Risiko ein?

00:03:04: Da hat sie eben irgendwie die größere Frage draußen entwickelt vor der Frage nachzugehen Wie viel Risiko braucht eigentlich ein gutes Leben?

00:03:20: Ich bin kein Adrenalin-Chunky.

00:03:23: Bin ich wirklich nicht, das steht nicht da aber ich kommentiere es einfach.

00:03:26: Wir haben mich ein bisschen kennt könnte mir durchaus eine gewisse Risikoaffinität unterstellen!

00:03:32: Ich habe einen Motorrad, gehe gern schwere Bergtouren... ...ich war letztes Jahr mit meiner Nichte Bungie Jumpen was wirklich eine extrem dumme Idee war.

00:03:41: Es war kurz dazu, bin da runter gesprungen und im Fall hat man hier einen tatsächlich geglaubt jetzt stirbst du.

00:03:48: Also es war wirklich null Spaß.

00:03:50: irgendwie anscheinend eben mit anderen Leuten.

00:03:51: kredet ihr das öfter machen.

00:03:53: irgendwann verstehst du dass das sicher ist.

00:03:54: dann kannst quasi diesen Sprung genießen.

00:04:01: Im Fallen.

00:04:02: Aber deine Nichtes auch?

00:04:03: Ja und der ist genau gleich gegangen, die macht das unten

00:04:05: nicht...

00:04:07: Sie ist gestern neunzehn geworden.

00:04:09: Wow!

00:04:09: Alles Gute vorgestern.

00:04:11: Alles Gutes zum Geburtstag und nächstes Jahr gehen wir auf Altschirmspringen.

00:04:14: Ich habe sie jetzt zum Gebürsen geschmackt.

00:04:15: Aber falsche Springen ist vielleicht besser als Bandstand.

00:04:17: Keine Ahnung aber es ist

00:04:18: wahrscheinlich

00:04:19: auch eine Dummete.

00:04:20: Okay ich habe mit Anfangvierzig ein Printmagazin gegründet dass mich möglicherweise in die Altersarmut befördert.

00:04:28: Das kann uns tatsächlich passieren Wahrscheinlich sogar.

00:04:31: Also von außen betrachtet bin ich irgendwie Risiko auf ihn, von innen betrachtet stimmt das aber nicht.

00:04:39: Woher ich das weiß?

00:04:40: Weil mir all diese Dinge Angst machen!

00:04:44: Ich mache sie nicht wegen des Risikos, ich mache sie wegen der Freiheiten und Erfahrungen die mir eben trotz des Risicos dadurch ermöglicht werden.

00:04:53: Das Risiko ist dabei also nicht das Ziel.

00:04:56: es ist der Preis Der Preis für die Stille und Schönheit, die man auf den Bergen erfahren kann.

00:05:01: Oder die Freiheiten, die eine selbstständige Tätigkeit mit sich bringt oder das Gefühl im Sommer mit dem Motorrad in die Nacht zu fahren.

00:05:09: Hört sich alles extrem schnutzig an?

00:05:11: Ich weiß aber es macht mich glücklich!

00:05:16: Eigentlich könnte der Newsletter hier zu Ende sein.

00:05:19: Also der Punkt ist ich nehme gewisse Gefahren in Kauf um im Gegenzug eine subjektiv höhere Lebensqualität zu haben Und beim Nachdenken über dieses Thema bin ich dann eben ziemlich schnell auf eine wichtige Sache gestoßen, das Subjektive.

00:05:32: Risikopereitschaft ist etwas Total Persönliches!

00:05:35: Was mir Angst macht, ist für dich vielleicht etwas Normales und umgekehrt?

00:05:42: Das ist tatsächlich... hier hätte der Newsletter zu Ende sein können weil ihr habt lange drüber nachgedacht was ihr da schreiben soll und dann habe ich mal angefangen und bin darauf gekommen okay irgendwie höre mich wie so ein Prediger für das Risiko an.

00:05:53: So was kriegt man beim Newsletter schreiben?

00:05:55: oder dass wir den Leuten dann so ja und das ist es, was man tun muss im Leben.

00:05:59: Weil irgendwie werden wir da irgendeinem Schluss darüber reden.

00:06:01: aber es ist tatsächlich so, dass diese Dinge die in ein gewissen Weise gewisse Gefahr mitbringen wie zum Beispiel wir haben uns selbstständig gemacht Das bringt gewisse gefahren mit.

00:06:10: Und wenn ich so über Armuts Scherze und so Ja also das hat alles Risiken aufs ganze Leben ausbreiten und gleichzeitig ist es halt großartig, so frei zu sein in seiner täglichen Tätigkeit.

00:06:27: Oder es ist großartiger irgendwie auf den Berg zu gehen wenn ich sage es ist schnutzig.

00:06:31: es gibt wirklich für mich nichts schöneres wie auf dem berg zu gehen.

00:06:34: Und gehört das Risiko für dich dazu?

00:06:36: Auf einem Bergen?

00:06:37: Nein

00:06:37: aber es ist Tyrophon.

00:06:38: du kannst auf keinen Bergen wo's kein Risiko gibt

00:06:41: Man kann schon weniger risikoreiche Touren gehen

00:06:44: Also

00:06:44: Berge die weniger ausgesetzt?

00:06:47: Na, hundertprozent.

00:06:48: Da können wir darüber reden weil da kann man dann im nächsten Kapitel dazu.

00:06:53: Hundertprozehnt du kannst quasi Risiko dosieren aber du kannst nie ohne Risiko irgendwie das tun.

00:06:59: Aber wie gesagt da können wir am Schluss drüber reden.

00:07:01: also ich bin drauf gekommen.

00:07:03: okay was redet jetzt eigentlich?

00:07:04: Ich habe den sofort abgebrochen aufhören müssen, den Newsletter zu schreiben und gedacht die kann jetzt nicht Leuten irgendwie sagen.

00:07:13: Das Leben erklären und nehmen mehr Risiko oder weniger Risiko?

00:07:16: in Wirklichkeit muss das ja jeder für sich selber irgendwie erfahren und einschätzen können.

00:07:24: Okay also der Punkt ist ich persönlich nimm gewisser Gefahrenenkauf um im Gegenzug eine subjektiv höhere Lebensqualität zu haben.

00:07:33: Genau was für dich das normalste der Welt macht mir vielleicht Angst, dass das Risiko war.

00:07:40: Deswegen wäre es eben dumm hier erklären zu wollen du solltest mehr Risiko eingehen.

00:07:45: da steht mir nicht zu.

00:07:46: Vielleicht solltest Du das, vielleicht solltest du das genaue Gegenteil tun.

00:07:49: keine Ahnung.

00:07:51: deswegen könnte dieser Newsletter hier damit also schon wieder zu Ende sein.

00:07:55: nur hat mich genau diese Erkenntnis dann erst recht in ein Rabbit Hole geschickt.

00:08:00: Denn wenn Risiko so subjektiv unterschiedlich wahrgenommen wird, gibt es trotzdem irgendeine Möglichkeit es objektiv zu betrachten und vielleicht irgendwelche Tipps die nicht nur aus meinem Bauchgefühl entstehen?

00:08:12: Tatsächlich.

00:08:13: Es gibt beides!

00:08:15: Für das körperliche Risiko gibt es eine eigene Masanheit und für die großen Lebensentscheidungen gibt es ein ziemlich schräges Experiment.

00:08:23: Du hast dir den Newsletter schon gelesen?

00:08:25: Ich könnte jetzt so tun, als ob ich ihn nicht gelesen hätte.

00:08:27: Aber ich habe ihn natürlich schon gelesene.

00:08:28: Es

00:08:28: gibt eine Masseinheit für das körperliche Risiko.

00:08:32: Was total

00:08:33: absurd ist!

00:08:34: Also gleich weiter.

00:08:36: fangen wir mit der Masseinheit an.

00:08:38: sie heißt Mikromord und stammt von einem Stanford Professor namens Ronald A Howard.

00:08:44: Schon ein großartiger Name.

00:08:51: Der hat einen Begriff, die Mikromart heißt und eben die Wahrscheinlichkeit von eins zu einer Million bezeichnet bei etwas zu sterben.

00:09:01: Das klingt jetzt etwas abstrakt macht aber dann schnell Sinn.

00:09:06: man kann damit die Gefährlichkeit von völlig unterschiedlichen Dingen miteinander vergleichen.

00:09:12: Weißt du was der Mikromat ist?

00:09:13: Ich weiß es durch deinen Newsletter, aber ich bin nicht ganz sicher.

00:09:16: Die

00:09:16: Wahrscheinlichkeit eines zu einer Million... Es gibt eine Wahrscheinlichheit von eins zu einer Millionen zu sterben wenn du sechzehn Kilometer zu Fuß gehst.

00:09:27: Es gibt die Wahrscheinlichigkeit eines zu einem Millionen zu Sterben, wenn du siebzig Kilometer Rad fährst.

00:09:36: Wenn du vierzehn Km mit dem Motorrad fährste oder sechshundert Kilometer mit dem Auto unterwegs bist.

00:09:42: Das hat alles ein Mikromord.

00:09:44: Das heißt, mit dem Auto unterwegs zu sein ist zehnmal sicherer als zu Fuß zu gehen?

00:09:49: Genau und kurz diese Daten sind natürlich statistisch berechnet wie beispielsweise man schaut sich an wie viele Leute sterben beim Autofahren jedes Jahr.

00:10:01: Sind die Daten ausmachtsegern?

00:10:03: Eben, man fragt sie wieviele Leute sterbe jedes jahr beim autofahren.

00:10:06: dann schaut man es ja an wieviel leutes sind in einem Jahr oder halt in der selben Zeit quasi wie viele Kilometer wurden zurückgesetzt.

00:10:13: und dann rechnen sie damit einfach den Schnitt aus, dass man quasi auf Kilometer pro Todesopfer kommt.

00:10:20: Und die Daten sind relativ aktuell aber hauptsächlich aus England weil nämlich der Statistiker der das ausgerechnet hat ist David Spiegelhalter Ist ein britischer Statistiker.

00:10:38: Aber hat dich das nicht überrascht?

00:10:39: Weil wo ich deinen Newsletter gelesen habe, hab ich mir gedacht... Ursprünglich hätte ich mir gesagt naja aber Bergsteigen ist jetzt auch nicht so gefährlich man fahrt ja auch mit dem Auto oder man geht ja auch im Straßenverkehr Man bewegt sich im Straßen verkehr dass er viel gefährlicher als bergsteigen wäre.

00:10:55: jetzt meine Vorstellung davon gewühlt Wesen.

00:10:58: Und dann schreibst du so, ihr Auto fahren sechshundert Kilometer ein

00:11:02: Mikromotor oder so?

00:11:03: Ich meine, du könntest das auf die Stunde ausrechnen.

00:11:07: Sechshundert Km mit dem Auto fährst du halt relativ schnell.

00:11:09: also ich kann wahrscheinlich in fünf, sechs Stunden wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin oder sagen wir so Mischung dass es halt realistisch ist, bin ich wahrscheinlich in sieben Stunden vor.

00:11:19: acht Stunden für sixhundert Kilometer.

00:11:20: Also es ist genauso, wie man von Wien nach Frankfurt sind's achthundert Kilometer und da fährt man so neun Stunden, zehn Stunden.

00:11:28: Das heißt, nehmen wir einfach zehn Stunden einen Mikrowat.

00:11:33: Sechzehn Kilometer Fuß zu gehen dauert ja viel länger.

00:11:36: also quasi sechzehnt Kilometer zu Fuß zugehen werden dann irgendwie zwölf dreizehn Stunden.

00:11:40: das heißt also wir sehen schon... Man muss natürlich auch die Geschwindigkeit und andere Faktoren irgendwie mit

00:11:45: reinmachen.

00:11:46: Und gleichzeitig Ja, aber wo gehe ich zu Fuß?

00:11:50: Also wie gesagt die Daten sind hauptsächlich aus England.

00:11:53: Ich habe es nochmal mal angeschaut passen relativ gut zu Deutschland Österreich und der Schweiz.

00:12:00: da gibt's nur minimale Unterschiede und natürlich so irgendwie okay.

00:12:03: wir haben schon in den letzten vierzig Jahren haben die Todesopfer im Straßenverkehr in Europa extrem abgenommen.

00:12:11: Aber okay Statistik und Autofahren zu Fuß gehen, solche Dinge okay.

00:12:16: Aber was tut diese Mikromorteinheit mit dir?

00:12:19: Weil die an sich ist ja schon absurd oder?

00:12:22: Also wir müssen mehr über dieses

00:12:24: Mikromort,

00:12:25: über diese Einheitssprechen.

00:12:27: dass irgendjemand auf die Idee kommt das Todesrisiko von bestimmten Tätigkeiten zu bezahlen.

00:12:35: Ja nach dem Also nachdem ihr jetzt gelernt habt, dass es gibt macht natürlich total Sinn.

00:12:40: und irgendwie habe ich dann natürlich auch die Frage gestellt was macht das mit mir?

00:12:43: Also was macht es mit dir zu wissen, dass die Wahrscheinlichkeit mit dem Auto sechshundert Kilometer zu fahren und zu sterben eins zu einer Million ist.

00:12:52: Mir hat es eine höhere Sicherheit gegenüber dem Autofahren gegeben interessanterweise.

00:12:59: Nur eins zu einem Millionen auf sechshundert Kilometer ist wirklich wirklich wirklich gering.

00:13:05: Was mir da ein bisschen gegengesprungen ist, waren die vierzehn Kilometer mit dem Motorrad.

00:13:10: Weil du dann halt siehst okay ich wusste jetzt nicht als Motorradfahrer rechnest er aus dass es irgendwie so vierzig mal so gefährlich wie Autofahren auf dieselben Kilometer gerecht.

00:13:23: Das

00:13:24: ist schon klar.

00:13:25: Wo wir einmal wieder die Zahlen angeschaut haben und wieder... Es gibt natürlich Riesenunterschiede in den Altersgeharten.

00:13:30: das heißt also es gibt ja einen Grund worum Versicherungen für für vor allem junge Männer sehr, sehr viel mehr berechnen.

00:13:38: Also an... was du bezahlen musst um die Versicherung zu bekommen und einfach die Risikobereitschaft von diesen unausgereiften schwammigen

00:13:50: Männer hier.

00:13:51: Wolltest Du Dich

00:13:52: selbst da dazugehen?

00:13:53: Ich bin

00:13:53: ja schon in anderen Kohorte also meine Wahrscheinlichkeit zum Beispiel mit dem Motorrad zu sterben ist glaube ich nur ein Drittel wird das von einem Vierundzwanzigjährigen weil es natürlich runtergeht mit der Zeit.

00:14:03: Aber trotzdem irgendwie hat mir das dann doch, man muss schon sagen im Vergleich hat mir dann das einfach irgendwie das Gefühl gegeben okay, dieses Motorradfahren ist schon ziemlich gefährlich.

00:14:14: Ist es nicht Teil davon vom Motorrad fahren?

00:14:16: Also du sagst so, es ist nicht Teil

00:14:21: von

00:14:21: Motorrad.

00:14:22: Du spürst dir ja das Risiko eher du fährst.

00:14:25: Ja

00:14:25: genau weil dieses Risiko dir diese Freiheiten vermittelt.

00:14:29: Dieses Risiko vermittelt ihr die Freiheit, dieses Gefühl da draufzusitzen und den Wind.

00:14:33: Und dann irgendwie manchmal ist es so, ich hab schon öfter in meinem Leben... Ich bin auch mit dem Fahrrad schon nach Athen geradelt und so.

00:14:40: Also meine große Liebe liegt im... im Bikebacking, muss man sagen.

00:14:45: Und da musst du es irgendwann mal einem Curious Magazine irgendwie eine Reportage darüber geben.

00:14:49: und ich bin tatsächlich von Wien nach Athen mit dem Fahrrad gefahren über zwei tausend Kilometer und die werde in meinem Leben wahrscheinlich nie wieder irgendwie größere Freiheit spüren wie in dieser Zeit.

00:14:59: also ich denke zurück und mir geht alles auf und gleichzeitig.

00:15:02: aber das Motorradfahren gibt ja auch so ein Gefühl wenn du das geführst irgendwie du steckst irgendwo fest dann nimmst du deine Camping-Sachen und fast in die Berge.

00:15:14: Und dieses Gefühl, aus der Stadt rauszukommen auf diese Straßen gibt dir ein ganz eigenes Gefühl.

00:15:19: aber da denke ich nie an Risiko eher umgekehrt wenn ich ans Risikodenke dann krieg' ich Angst das krieg ich

00:15:29: tatsächlich

00:15:29: Angst.

00:15:30: und gleichzeitig musst du die Angst überwinden wenn du das irgendwo irgendwie trotzdem genießen wollen.

00:15:38: Genießen willst du und gleichzeitig natürlich ist die Angst genau das, was dir aber auch hilft mit vierzig dann halt weniger Unfälle zu machen wie mit vierundzwanzig.

00:15:46: also es ist aber viel Freches.

00:15:48: Aber gehen wir mal weiter ein Tauchgang liegt bei ungefähr fünf Mikromorts weil da gibt's ja keine Kilometer die du zurück berechnen kannst könnt man auch.

00:15:57: aber das macht ja irgendwie keinen Sinn sondern geht mir dann schaut mein wieviel tauchgänge Gibt sie im Jahr und wie viele Leute sterben dabei?

00:16:03: Aber jetzt habe ich schon wieder nicht verstanden.

00:16:08: Wie viel waren das?

00:16:08: Sechshundert Kilometer sind ein Mikromord.

00:16:11: Genau!

00:16:12: Und

00:16:12: einen Tauchgang ist fünf Mikromords.

00:16:16: Also quasi bei den, wenn du mit dem Auto fährst hast du die Gesamtzahl an Kilometern pro Jahr und dann hast du die im Auto entstehen und dann kannst du es genau rausrechnen, da komme ich auf ein Mikromort.

00:16:28: Das

00:16:28: heißt einen fünftel Tauchgang ist ein Mikro-Mort oder?

00:16:31: Genau aber es ist so schwierig.

00:16:32: bei Tauchgängen bringt sich jetzt nichts das auf Distanz zu rechnen.

00:16:35: Das heisst du musst schauen wie viele Tauch gänge braucht's um auf diese Eins zu einer... Es ist

00:16:42: halt arg dass soviel Leute weil es machen ja schon viele Leute Tauch Gänge.

00:16:46: Ja aber es is die Wahrscheinlichkeit bei einem Tauch Gang zu sterben.

00:16:48: ist fünf Leute bei einer Million

00:16:53: Ja,

00:16:53: das ist jetzt nicht besonders viel.

00:16:54: Aber gleichzeitig... Ist es

00:16:55: viel oder ist es nicht viel?

00:16:56: Jetzt sehen wir schon wo man hingehen.

00:16:58: Das bedeutet also die Wahrscheinlichkeit bei einem Tauchgang zu sterben.

00:17:02: Ich

00:17:02: hoffe

00:17:03: dass die

00:17:05: Leuten das jetzt nicht so zu nervig ist.

00:17:07: aber fünf Mikromass das bedeutet wenn du sie jetzt ganz plump aber deswegen gibt's diese Masenheit ja dass man irgendwie Gefühle für kriegt.

00:17:14: das ist genauso gefährlich wie dreihundert Kilometer zu Fuß zu gehen oder Dreitausend Kilometer mit dem Auto zu fahren.

00:17:24: In England, muss man immer dazusagen weil wenn jetzt irgendwo in keiner Ahnung in einem Land mit dem Autofahrer wo Autofahren halt nur immer extrem gefährlich ist dann hast du natürlich für höhere Mikromauts, okay?

00:17:37: Muss man immer dazu sagen!

00:17:39: Dann ein Marathon was interessant ist.

00:17:41: bei nächste Woche haben wir einen Marathon.

00:17:43: Ein Marathon liegt bei ungefähr sieben bis acht Mikromat.

00:17:48: Aber da gibt es natürlich wieder ein Riesenunterschied, weil es gibt schon Leute die einfach bei Marathons

00:17:53: Tod umfallen.

00:17:53: Nicht zu sterben!

00:17:54: Das ist ja das Frage... Weil ich meine dass du dich verletzt, dass du dir irgendwas zuziehst aber es geht ja wirklich darum, dass die Leute dann sterben in

00:18:00: diesem Ding?

00:18:01: Die meisten Leute, die bei Marathon sterben sind Männer im mittleren Alter, die zu wenig dafür trainieren, aber irgendwie so das Gefühl haben sie müssen jetzt machen und sonst haben sie das Gefühl ihr Sie sind alt oder verlieren ihr Würde, was?

00:18:16: dann hören sie einfach nicht auf und fallen tot um.

00:18:18: Das ist total verrückt eigentlich in der Wirklichkeit.

00:18:21: Also liebe Männer da draußen.

00:18:23: Männer imitieren

00:18:24: den Alten.

00:18:26: Jeden

00:18:26: mehr trainieren wie vorher in Marathon.

00:18:28: Ja bis

00:18:28: ich mir auf den Körper höre.

00:18:32: Aber jetzt müssen wir das Ganze relativieren.

00:18:36: Die Wahrscheinlichkeit bei einer Besteigung des Mount Everest zu sterben liegt bei ungefähr Zehntausend Mikromauts.

00:18:48: Das entspricht ungefähr, und jetzt kommt es, circa sechs Millionen Kilometer mit dem Auto zu fahren.

00:18:55: Was aber total interessant ist... Man muss dazu sagen die Leute, die da oben sterben sind ja teilweise trotzdem extrem gut trainierte Menschen.

00:19:01: wenn du jetzt quasi dich persönlich umrechnest werden deine Mikro-Mate viel höher weil umvorbereitet auf den Mount Everest zu gehen wären dann wahrscheinlich neunhundert, neunundneunzig tausend Mikromorts.

00:19:18: Weil fast jede Person dann einfach sterben würde.

00:19:20: Aber selbst unter trainierten Leuten ist es zehntausend in einer Million total verrückt.

00:19:27: und wenn du dann auf den Mount Everest oder sagen wir so, wenn du gewisse Abschritte dort dann nur rausrechnest.

00:19:34: Geht's dann hoch bis zu zwanzig, dreißigtausend Mikromolts?

00:19:37: Kommt davon welche Routen du dort gehst.

00:19:39: Okay,

00:19:39: an dem wir... Wir müssen weggehen von diesen Zahlen.

00:19:42: mir wird es zu viel.

00:19:43: Im

00:19:44: Lesen ist das okay im Hören glaube ich, wird mein Kopf

00:19:47: grad so.

00:19:48: Okay aber wobei?

00:19:49: und jetzt hol' ma´s wieder ein bisschen runter auf das Ganze.

00:19:51: Wobei eines der gefährlichsten Dinge die praktisch jeder Mensch in seinem Leben erleben muss dabei die eigene Geburt ist, was auch interessant ist.

00:20:02: Weil in Deutschland sterben ungefähr drei von tausend Kindern im ersten Lebensjahr.

00:20:08: Was heutzutage schon extrem guter Wert ist...

00:20:11: Du sagst das halt so aber es ist wirklich total furchtbar und wenn

00:20:15: du hundert Jahre zurückgehst dann sterben

00:20:17: vierhundert.

00:20:19: Aber

00:20:19: es ist auch die eine der, wenn du so ein kleines Baby hast oder mit einem kleinen Baby zu tun hast.

00:20:27: Dann hast ja die ganze Zeit Sorge dass diesem Ding irgendwas passiert.

00:20:31: Die Wahrscheinlichkeit drei zu einen tausend?

00:20:33: Vielleicht müssen wir den gar nicht nennen.

00:20:36: Das Ding ist...

00:20:38: Weil da kann man nichts dagegen tun.

00:20:39: auf Mount Everest zu gehen oder nicht kann man sich entscheiden.

00:20:42: Aber das

00:20:42: ist ungefähr dreihundertfünfundsebzigmal mit dem falschen aus einem Flugzeug zu springen.

00:20:48: Quasi das erste Lebensjahr zu überleben ist ungefähr, wenn du es jetzt in Mikromots umrechnest und dann vergleist mit irgendwelchen Detikaten, dreihundertfünfundsiebzigmal falsch umspringen ist dein erstes Leben im Lebensjahre.

00:21:03: Und ich weiß dass es jetzt irgendwie makaber und du hast schon recht irgendwie mein Fondsich hat vielleicht auch Menschen damit und gleichzeitig habe ich das aber tatsächlich reingepackt wo es einen Punkt macht und zwar nämlich Risiko ist im Leben halt auch immer nennt.

00:21:19: Und es gibt gewisse Risiken, denen wir kaum aus dem Weg gehen können und gleichzeitig muss man wieder dazusagen ich habe vor ein paar Monaten ein Interview gehabt mit einer Bio-Ariologin die Knochenhaus gräbt und dann anhand dieser Knoche rekonstruiert, was die Leute gestorben sind welche Krankheiten sie gehabt haben.

00:21:40: Und da haben wir eben auch über die Kindheitssterblichkeit in diesen Zeiten gesprochen.

00:21:46: Oder im Allgemeinen, die Sterblichkeiten der Menschen zu unterschiedlichen Zeiten der Menschheitsgeschichte und die Tatsache dass wir heute so eine gesundheitliche Sicherheit haben wie überall.

00:22:01: Dass wir Impfungen haben, dieses Gesundheitssystem haben das uns wirklich... durch die gefährlichste Zeit unseres Lebens begleitet, das erste Lebensjahr.

00:22:12: Da muss man unfassbar dankbar dürfen sein!

00:22:14: Es ist nicht ohne Risiko, wenn man unfastbar dankba durfte sein.

00:22:17: Und manchmal denken wir heute auch jetzt gehen im Preacher-Mod dass diese Angst vor diesen Impfungen und dieses ganze schon eine gewisse Form von Verwirrung ist für den Menschen.

00:22:29: Die nehmen sie bis sich raus aus diesem kompletten Kontext unserer... Menschheitsgeschichte, weil wenn du nur mal kurz hinschaust wie es Menschen vor zwei-dreihundert Jahren gegangen ist.

00:22:39: Wenn du die anschaust was die für Mikromarzen im ersten Leben gehabt haben Es ist unfassbar das kannst du gar nicht vergleichen.

00:22:45: Okay

00:22:46: ja ich finde dass der u eigentlich ein ziemlich wichtiger Punkt finde ich auch in dieser Frage von Wo stehen wir gerade jetzt?

00:22:54: In der Welt oder und in der frage von wie viel risiko Glauben wir uns erlauben zu dürfen mit Tausenden Möglichkeiten, die dir versprechen dein Risiko für alles nur erdenkbarer zu minimieren.

00:23:08: Also du musst ja... also ich weiß nicht man kann ja immer sagt so schön okay man tut Friction minimieren im Leben.

00:23:15: alle Apps sind dafür da deine Friction quasi irgendwie eine Reibung in deinem Leben zu minimiren und damit auch immer ein gewisses Form von Risiko zu minimier'n.

00:23:23: Auch ein Risiko dich rauszubewegen mit Menschen zu sprechen, die du nicht kennst Potentiell irgendwie eine Meinung über dich haben oder die irgendeine Emotionen gegenbringen, mit der du dann wieder umgehen musst.

00:23:36: All das wird ja auf einer Art als Risiko angesehen und ich würde mich da selbst gar nicht rausnehmen weil ich lebe halt auch in der Welt und du auch.

00:23:43: Und ich finde dieses Risiko von jetzt über den Tod zu sprechen ist ... macht das Ganze so deutlich und so okay.

00:23:50: wir sprechen über den Tot, weil es geht ums Risiko und es geht uns sterben.

00:23:54: aber es geht ja um diesen Gefühl Kein Risiko wahrnehmen wollen im Leben prinzipiell.

00:24:03: Und deswegen auch nicht über das Sterben sprechen zu können, deswegen kommt es bei uns öfters mal raus und gleichzeitig denke ich mir halt, wenn ich ein Baby habe, ich will nicht drüber nachdenken.

00:24:15: Also weil man denkt ja permanent darüber nach was mit diesem Kleinen.

00:24:18: Weil man ist auf einmal verantwortlich für so ein kleines Wesen.

00:24:22: Du denkst ja die ganze Zeit darüber, wie bringt man das durch?

00:24:27: Aber das ist eine andere Form von Risiko-Inwirklichkeit.

00:24:32: Das hat weniger damit zu tun, wie ich mein Leben führen will, sondern es ist quasi ein Risiko, das tatsächlich aus unserem Sein entsteht und natürlich dass es extrem verunsichert.

00:24:45: Wir haben gerade gesagt, es gibt moderne Medizin ... Meine Form von Aufmerksamkeit, die aber auch begrenzt ist.

00:24:55: Mir ist dem dann auch irgendwie ausgeliefert was an sich halt ein total unangenehmes Gefühl ist.

00:25:02: Vielleicht wird es in so einem Baby einfach so sichtbar?

00:25:06: Aber jetzt redest du wieder über die Babys!

00:25:07: Wir müssen weiter... Nein wir müssen weiter, aber weil ich...

00:25:10: Ich würde am Schluss noch mal darüber reden

00:25:13: und bekommen eine Tatin.

00:25:14: Aber

00:25:14: niemals zu den Babys, die Babies können aufwachen.

00:25:16: Weil das ist tatsächlich ... Es ist leider ein unangenehmer Fakt.

00:25:20: Im Sinn von, es wird zu sichtbar, dass wir... Dort wird das Risiko auf einmal sichtba.

00:25:24: Weil in allen anderen Dingen haben wir das Gefühl, wir können das Risico irgendwie managen

00:25:29: bei

00:25:29: Lebewesen für die wir verantwortlich sind.

00:25:32: Wird's schwierig!

00:25:33: Weil du halt weißt, dass es ein Lebewesener ist

00:25:36: und Du eben begrenzt.

00:25:39: Du bist halt begrenzend.

00:25:40: Genau.

00:25:40: Wir reden jetzt über das Schicksal oder?

00:25:43: Pass auf.

00:25:44: Neben den Mikromorts gibt's aber dann auch noch die Mikro-Lives.

00:25:51: Die will ich dir jetzt nicht vorhanden halten, die funktionieren ein bisschen anders.

00:25:55: Ein Mikrolive entspricht ungefähr dreißig Minuten gewonnener oder verlorener Lebenserwartung.

00:26:01: also das hat man schon öfter wahrscheinlich im Radio im Fernsehen auf Social Media gesehen.

00:26:08: zwei Zigaretten am Tag kosten dir ungefähr statistisch einen Mikrolife.

00:26:14: Das sind dreizig

00:26:15: Minuten, oder wie

00:26:15: viel?

00:26:15: Genau.

00:26:16: Also zwei Sekunden am Tag ein Mikro-Life also dreißig Minuten weniger statistisch gesehen.

00:26:26: Dreizig Minuten weniger Lebenszeit.

00:26:28: Zwei Stunden Fernsehen am Tag ebenfalls.

00:26:33: Interessant!

00:26:34: Das ist interessant.

00:26:34: das müsste man ja nicht nur mal weg checken.

00:26:36: aber es wird so genannt zwei Stunden und jetzt wieder auf der anderen Seite, zwei Stunden moderate Bewegung bringen dagegen dann schon wieder zwei Mikrolives.

00:26:48: Das heißt man genauso ist es dann so auch beim täglichen Obst- und Gemüseessen.

00:26:53: da gibt's dann sogar vier extra...

00:26:56: Außer man ist allergisch!

00:26:57: Außer mein Gegend irgendwas?

00:26:59: Dann hat man keine Mikrolifes.

00:27:03: die kosten dann wieder okay.

00:27:05: ich finde das alles sollte euch nicht vorenthalten.

00:27:09: Wobei wir bei dem Mikro-Live so haben gedacht, eigentlich hätten wir nur mehr darüber schreiben können und man hat nur begrenzt Platz.

00:27:14: Weil natürlich ist das dann da gibt es eine gewisse Form von Anleitung.

00:27:18: Wenn ich sehe, ob so ein Gemüse bringen mir statistisch gesehen eine Stunde mehr Leben in meiner Lebenserwartung, dann machst du natürlich Sinn, dass zu essen.

00:27:26: Weißt du was ich meine?

00:27:27: Ja total!

00:27:29: Aber irgendwie denke ich mir so... Wir wissen ja alle etwas irgendwie Gutes.

00:27:33: Ja wissen wir das?

00:27:34: Ich hasch schon.

00:27:35: Also ich meine ob's Gemüse essen, dass das gut ist.

00:27:37: Rauchen schlecht ist?

00:27:38: Ich

00:27:38: glaub du warst schon lange nicht mehr auf so

00:27:40: einen Stimmendier.

00:27:41: Das ist so... Was willst du von mir?

00:27:44: Ja eh wobei rauchen kann man darüber reden aber es gibt halt auch so Risiken.. Ich finde es schon mal gut das zu wissen und die Risiken kann ja dann eh selber eingehen.

00:27:52: Jaa Okay aber gehen wir mal weiter.

00:27:54: das heißt das gibt jetzt.. das war jetzt die Maßeinheit für die körperliche ... für das körperliche Risiko.

00:28:01: Habe ich interessant gefunden, was ihr jetzt damit macht?

00:28:02: Ich weiß nicht ganz genau... Aber es war irgendwie... Irgendwie tut so etwas in mir, aber ich kann's nicht ganz beschreiben!

00:28:07: Eine richtige Entscheidung lässt sich schwer berechnen.

00:28:10: Ah, da steht es sogar schon.

00:28:12: Was ihr jetzt mit diesen Informationen anfängt, weiß ich nicht genau.

00:28:16: Klar ist für mich dass sich Lebensentscheidungen schwer oder nicht mit Micromoids und Micro Lives berechen lassen Denn wie viel Risiko ihr jetzt persönlich in Kauf nehmen wollt, ist eben subjektiv.

00:28:28: Für große Lebensentscheidungen gibt es aber tatsächlich ein schräges Experiment, an das ich mich erinnert habe und dass uns zumindest eine gewisse Entscheidungshilfe eben für große riesig ko-behaftende Lebensentschreitungen geben kann.

00:28:45: Und dieses Experiment hat tatsächlich seinen Ausgangspunkt in einer Podcast Episode mit dem Titel The Upside of Quitting.

00:28:55: Es könnte eine ganz eigene Folge jetzt noch mal sehen

00:28:57: oder?

00:28:57: Ja, das ist so ein Tolle.

00:28:58: Und zwar nämlich diese Folge, ich glaube es war für den Jahr zehntausend dreizehn und zweitausend vierzehn.

00:29:02: Das war eine ganz... Ich kann mich ganz finster daran erinnern, das angehört zu haben!

00:29:07: Und zwar ja übertitel Wir hören wahrscheinlich zu selten auf.

00:29:12: Die Folge stammt vom Freakonomics Radio, einem meiner absoluten Lieblings-Podcasts und darin ging es um die Frage warum wir Menschen eigentlich so schlecht darin sind Dinge aufzugeben Jobs Projekte Beziehungen.

00:29:27: Horst Steven Dabbner stellt dabei ziemlich freihändig die These auf das viele von uns wahrscheinlich glücklicher wären wenn wir das Risiko eingehen würden zum Beispiel öfter den Job zu kündigen.

00:29:40: Beleg hatte er dafür aber tatsächlich überhaupt keinen an.

00:29:44: Er hat nur eine Podcast-Folge gestaltet, die ihr euch verlinkt habt im Letter und natürlich jetzt auch in den Schornotts.

00:29:52: einfach ein netter Reportage darüber an Leute, die irgendwas gequittet haben.

00:29:58: Und der Einstieg ist schon mal bisschen schräg.

00:30:01: da ist so diese ... für sie sagen wir wahrscheinlich mit zwanzig, mit dreißigjährige Frau wo was zuerst ein bisschen unsicheres, was sie jetzt tut nachdem sie ihren Job aufgegeben hat.

00:30:15: Und dann kommt da draußen ja okay es ist halt jetzt prostituierte, es ist edel prostituiert und total happy damit und verdient so viel Geld.

00:30:22: also der Einstieg ist total schräg, provokant wie man heutzutage sagen wird und dann geht's aber quasi immer weiter und die Grunddese ist einfach okay.

00:30:34: Es steht oft zwischen zwei Entscheidungen Risiko oder kein Risiko bei Lebensentscheidungen.

00:30:39: Und Daphnis, ähm ... These ist dir da rausarbeitet.

00:30:46: Geh nach dem Risiko!

00:30:49: Du hast einen Job kündig, ja?

00:30:52: Du magst Winter nicht ziehen weg.

00:30:56: Dein Leben wird besser werden.

00:30:57: und witzigerweise hat dann sein Kollege Stephen Levitt, der ist Ökonom an der University of Chicago, ziemlich bekannter Ökonomen wobei er selber sagt Er ist ein schlechter, behauptet er von sich selber.

00:31:13: Stimmt aber überhaupt nicht!

00:31:14: Aber der macht großartige Experimente so.

00:31:18: Der hat an diese These persönlich nicht geglaubt.

00:31:21: Der gesagt okay das ist eine reine Mutmaßung unwissenschaftlich was du da gemacht hast und hat deswegen dann versucht diese These zu testen.

00:31:29: Und daraus ist dann ein ziemlich großes Experiment entstanden.

00:31:33: Levitt und sein Team haben dafür eine eigene Webseite gebaut die für Menschen da sein soll, die gerade vor großen Lebensentscheidungen stehen und einfach nicht wissen welche dieser Entscheidungen sie nehmen sollen.

00:31:51: Also soll ich kündigen?

00:31:52: Soll ich mich trennen?

00:31:53: Sollen sich umziehen?

00:31:54: Solle ich etwas völlig Neues

00:31:56: anfangen?".

00:31:57: Und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf dieser Webseite können schon erst ein paar Fragen beantworten, um das Gefühl zu haben, okay, ich glaube unter Ärztinern heißt es Amnese Ich sag das immer falsch, ihr wisst was ich meine.

00:32:13: Und schlussendlich aber dann sozusagen wenn sie durch diese vielen so gratäischen Fragen dann auf keine Antwort gekommen sind hat sie am Schluss tatsächlich die eine große Entscheidungshilfe für sich gegeben und zwar eine virtuelle Münze.

00:32:28: Kopf man verändert war es zahl man bleibt am Start uns quo und tatsächlich tatsächlich Menschen haben einen Münzwurf dann gemacht und sind tatsächlich in einer wissenschaftlichen Auswertung gelandet.

00:32:46: Es gab nach einem halben Jahr eine Nachbefragung, ob die Leute tatsächlich diesen Münzwurf gefolgt sind.

00:32:55: Die Nachbevragungen wurden aber nicht direkt bei den Menschen durchgeführt, die diesen Münzwurf gemacht haben sondern die mussten quasi wie sie sich angemeldet haben um diese virtuelle Münze werfen zu können eine Person aus ihrem Umfeld angeben.

00:33:09: Ja, es war intelligent gewesen.

00:33:11: Na klarerweise!

00:33:12: Du

00:33:12: lügst ja über dich

00:33:14: selber die ganze Zeit und du wirst dir gefallen wenn ihr jemand fragt.

00:33:17: Sondern es ist quasi jemand aus deinem Umfeld hat dann berichten müssen hat die Person da tatsächlich?

00:33:22: hat sie sich scheiden lassen oder nicht.

00:33:25: Bei der Nachbefragung gaben dann tatsächlich rund sechsenfünfzig Prozent an das getan zu haben, was die Münze ihnen gesagt hat.

00:33:31: Also quasi ist rausgekommen an sechsundfünfzig Prozent, also über... Sechsundfünftig?

00:33:35: Sechsunfünfzig!

00:33:35: Das heißt eigentlich soll es ja fünfzig, fünfzig sein.

00:33:38: und da sieht man schon, es hat eine statistische Neigung gegeben, ein Skiu gegeben, so tatsächlich Leute sind tatsächlich diesen Münzwurf gefallen.

00:33:48: Und dann gibt's irgendwie, das Paper könnt ihr euch selber im Internet anschauen, ist sehr unfassbar berühmt.

00:33:54: Im Endeffekt wenn du das statistisch rausrechnest, sind ungefähr elf Prozent an Menschen, die nicht zufällig quasi der Sache gefolgt.

00:34:07: Also du siehst in den Zahlen dass sich die Wahrscheinlichkeit tatsächlich zur Agency verschiebt weil wenn ich quasi

00:34:15: tausende Leute habe... mehr Leute fällen die Entscheidung.

00:34:20: Genau,

00:34:20: also statistisch wahrscheinlich gewesen ja.

00:34:24: Das heißt tatsächlich es hat sehr viele Menschen gegeben das kann man alles nachlesen, die wirklich diesem Münzwurf gefolgt sind.

00:34:31: und wenn man sich dann anschaut wie quasi das reported, self-reported happiness dann war von diesen Leuten das ist auch abgefragt worden.

00:34:40: Hat man gesehen dass die Leute der tatsächlichen den Münzwurfs gefolkt sind im Schnitt glücklicher waren als die, die den Münzwurf nicht gefolgt sind.

00:34:50: Aber die dem Münzwurff gefolkt sind oder die das Risiko eingangen sind?

00:34:53: Danke sehr, dass du es sagst!

00:34:55: Die Personen, die die risikoreichere Entscheidung durch diesen Münzworf bekommen haben also genatscht worden sind quasi zu dem Ding schwer für uns ein Risiko empunden wird waren im Endeffekt dann glücklicher als davor.

00:35:13: Wobei und bin ich sehr froh, dass das dann als nächstes hat.

00:35:17: Weil beim Lesen habe ich mir sofort gedacht, na ja Moment!

00:35:20: Also wenn ich mich frag soll ich mich scheiden lassen oder nicht?

00:35:23: Eine Münze werfe und die Münze sagt ein Ja tu's, dann mache ich es nur tatsächlich, wenn ich eigentlich ursprünglich schon wollte und die Münze mich so quasi über den...it kicks me over the edge.

00:35:34: Und weil wenn ich dann drauf komme so was soll das?

00:35:37: auf keinen Fall tue ich das.

00:35:39: Also die Münze kann ja auch eine Entscheidungshilfe sein und das schreibst du ja auch als nächstes.

00:35:45: Ich war sehr froh, weil ich habe mich an dem Punkt hat sich mein inneres Ich schon aufgeregt.

00:35:51: Nein!

00:35:52: Mit der Münze folgt man nur wenn man es vorher eh schon wollte.

00:35:55: Das ist keine reine Zufallsentscheidung.

00:35:58: Levit

00:35:58: selbst erklärt eben dieses... also in der Studienkonklusion sind sie natürlich extrem vorsichtig.

00:36:06: Ich habe mir dann ein Podcast angehört, den kann ich euch auch verlinken, der war da jetzt gar nicht dabei.

00:36:11: Er wurde live darüber reflektiert erst vor kurzem über dieses Experiment und seine Erklärung ist eben die folgende.

00:36:19: Dieses höhere Glücksempfinden erklärt er damit dass Menschen die bereit waren einer Webseite oder einem Zufallgenerator die Entscheidung darüber zu überlassen ob sie sich scheiden lassen sollten eigentlich eh schon lange die Scheidung hätte einreichen sollen.

00:36:34: Das heißt also dieser Glücksgenerator hat natürlich auch die Leute raus sortiert, die eh schon lange eigentlich faktisch die richtige Entscheidung in der Schublade liegen gehabt haben.

00:36:48: Sie aber nur nicht getraut haben tatsächlich das schon!

00:36:50: Also sie sind genutscht worden dahinter herzugehen.

00:36:54: Die Studie zeigt also wahrscheinlich nicht, dass mehr Risiko im Leben grundsätzlich sinnvoller ist.

00:36:59: Sondern das eine als riskanter empfundene Entscheidung langfristig glücklicher macht wenn man mit der aktuellen Situation ohnehin unglücklich ist.

00:37:08: Aber das ist Stopp!

00:37:10: Das ist genau der Punkt oder?

00:37:12: Weil diese große Frage von was überhaupt ein risikoreicher Entscheidungen aufwirft hat ja ganz viel damit zu tun was man als Risikoreich empfindet.

00:37:23: Also weiter zu machen bei etwas und eben nicht aufzuhören, kann auch auf eine Art Risikorreich sein, je nachdem wie man es empfindete.

00:37:33: also machst du nur weiter weil du das Gefühl hast du hast dich da jetzt eingelockt in diese Entscheidung.

00:37:38: muss das einfach sich tun?

00:37:39: Weil es hört sich so oder ich weiß

00:37:41: nicht... Die große wichtige Konstante in dem Ganzen ist einfach quasi bin ich unglücklich

00:37:50: Es

00:37:50: kommt ja nicht raus bin ich unglücklich.

00:37:53: Und was empfinde ich als Risiko reich?

00:37:55: Genau, aber natürlich auch so irgendwie... Nehmen wir den Beruf her!

00:38:00: Bin ich extrem unglücklich und empfande meinen Jobwechsel als extrem risikoreich und machst deswegen nicht.

00:38:08: Solltest du trotzdem zum Jobwechsel dentieren?

00:38:12: Es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass du nach einem halben Jahr nach einem Jahr glücklicher bist.

00:38:17: Das heißt so in Wirklichkeit, das hat mich da total interessiert oder das habe ich sehr spannend gefunden.

00:38:23: Entscheidungen hängen eben auch ganz stark damit dran.

00:38:25: wie geht es mir gerade im Leben?

00:38:27: Wie fühle ich mich dabei?

00:38:28: und wenn ich jetzt zurückschaue auf meine Entscheidungen die ich als richtig empfinde in meinem Leben waren es immer Entscheidungen zugunsten des Risikos Auch das objektiven Risiko in Möglichkeit Wenn ich in einer Situation war, die mich unglücklich gemacht habe.

00:38:45: Du bist in einer Beziehung, die dich un-unglücklich macht.

00:38:48: Wie viele Menschen bleiben zusammen?

00:38:50: Obwohl sie extrem unglücklich sind miteinander.

00:38:53: Das bedeutet nicht dass es nicht sinnvoll ist an Beziehungen zu arbeiten, das ist so wichtig und man geht durch Phasen durch und sowieso ... aber in Wirklichkeit muss man sich dann auch die Frage stellen quasi wie fühle Ich mich über ganz ganz lange Zeit ja und Dann Diese Studie war dann zumindest eindeutig.

00:39:15: Oder vielleicht habe ich mir auch gedacht, überhaupt mal die

00:39:18: Möglichkeit...

00:39:19: Niemand

00:39:19: möchte sich jetzt da anstupsen seine Beziehung zu verändern.

00:39:23: Zwar ist nur ein Hinweis auf die Studienlage?

00:39:26: Na aber die Möglichkeit überhaupt den Betracht zu ziehen!

00:39:29: Ich glaube es geht sehr oft darum dass man sich selber eingesperrt fühlt in dem Status quo Und erstmal verstehen... Also für mich sind immer Befreiungsschläge zu verstehen, dass es Möglichkeiten gibt.

00:39:44: Wenn ich das Gefühl habe, es gibt Möglichkeiten und ich sehe sie als tatsächliche Möglichkeiten dann verändert sich auch mein Gefühl zum Status quo.

00:39:53: aber das ist vielleicht meine Persönlichkeit, mein persönliches Gefühl zur Freiheitsgefühl- und Risiko.

00:40:03: Dann lese ich kurz weiter Das finde ich einen spannenden Gedanken, der eigentlich auch vieles in meinem Leben auf den Punkt bringt.

00:40:09: Denn die meisten Entscheidungen zugunsten des Risikos habe ich getroffen weil ich davor eben unglücklich war.

00:40:15: und ich darf behaupten Ich bin heute ein sehr viel glücklicherer Mensch als noch vor zehn Jahren.

00:40:21: Und wenn ich mir anschaue woher ein großer Teil dieser Lebensqualität kommt dann waren es erstaunlich viele Dinge Die eben mit meiner Überwindung meine Angst zu tun hatte mich selbstständig zu machen Dinge anzufangern, von denen ich keine Ahnung hatte.

00:40:35: Mich wirklich auf eine Beziehung einzulassen mit Anfang vierzig ein Magazin zu gründen und eben auch auf einem Berg zu gehen wo das neben mir ein paar hundert Meter nach unten geht.

00:40:46: Schönes Wochenende ist der Curious steht da noch.

00:40:49: Aber tatsächlich diese Dinge die eigene Angst... Ich würde mich natürlich als sehr ängstlichen Menschen beschreiben.

00:40:56: Es ist auch lustig dass du am Schluss Nicht mehr über das Adrenalin und über das Risiko, sondern eigentlich um das Risikoeigene Ängste zu überwinden.

00:41:05: In mir steckt ein sehr ängstlicher Mensch.

00:41:08: Und in meinen zwanzigeren hat es einen Ausmaß schon angenommen, wo ich tatsächlich die gnustizierte Angststörung hatte.

00:41:18: Ich war in Hypochon da ganz viele ... Ängste auf ganz unterschiedlichen Ebenen durchstehen müssen mit mir selbst.

00:41:25: Und irgendwo hat es dann tatsächlich einen Punkt gegeben, wo mich vielleicht meine eigene Angst schon selbst ermüdet hat oder ich kann's gar nicht beschreiben aber wo ich dann so komfortabel mit meiner eigenen Angst wurde dass sich plötzlich die Möglichkeit hatte mich bereichend zu öffnen die vor nicht möglich waren und Aber gleichzeitig dadurch, mein Leben auch risikoreicher zu machen.

00:41:50: Und irgendwie finde es aber auch lustig wenn ich Menschen beobachte in meinem Umfeld die in einer gewissen Weise Risikoaffiner sind als andere dann sind das oft Menschen die sich selber als ängstlich bezeichnen würden oder die auch irgendwelche solche Dinge durchlebt haben.

00:42:05: Warum?

00:42:06: Weil ich habe das Gefühl weil man halt quasi so von der eigenen Angst bedrängt wird dass man eben nur mehr zwei Optionen hat entweder man lernt diese Angst in sich zu halten, weil sie geht nie komplett weg zu halten aber sich dann trotzdem zu öffnen oder ja man sperrt sich halt komplett ein und extrem unglückliches Leben.

00:42:26: Aber es gibt keinen dazwischen.

00:42:27: also quasi mir wird von der eigenen Angst dazu getränkt sich mehr zu öpnern weil sie sonst das ganze Leben vereinen.

00:42:36: land.

00:42:38: macht das Sinn?

00:42:40: eine schöne Theorie

00:42:41: ja könnte man testen vielleicht irgendwie.

00:42:45: Wir

00:42:45: machen jetzt eine Webseite auf www.curiousmack.com

00:42:50: Und was passiert dort dann?

00:42:52: Ja, es weiß noch nicht, warum Sie uns doch denken.

00:42:54: Aber vielleicht

00:42:54: machen wir dort einfach eine Möglichkeit, dass Leute uns schreiben können!

00:43:00: Also man kann das natürlich einfach ein E-Mail schreiben.

00:43:01: Man kann

00:43:02: uns immer schreiben, entweder an Andreas at thecuriousmag.com oder Irisatthecuriousmag.com Oder HalloAtTheCuriousMag.com.

00:43:10: Da gibt es zu viele

00:43:10: Möglichkeiten.

00:43:11: Aber ihr habt mir gedacht irgendwie macht's Sinn dass wir unser Besönlich schreiben können.

00:43:15: Zweitens Wir sind Ein kleines Magazin Wie ihr wisst.

00:43:22: Ihr könnt uns wirklich unterstützen indem ihr unseren Newsletter teilt Diese Podcastfolge bewertet und überhaupt einfach mit uns im Austausch bleibt.

00:43:35: Das geht eigentlich bei der ganzen Sache.

00:43:38: War die Resümee zu ersten Folge Qs, Letter.

00:43:42: kurz habe ich das Gefühl, ich verliere meinen Faden?

00:43:45: Wir

00:43:46: haben ihn wiedergefunden!

00:43:48: Ich hab keine Ahnung ob Leute das spannend finden.

00:43:52: Meldet es euch einfach und sagt uns das.

00:43:54: Wir freuen uns über Rückmeldungen tatsächlich.

00:43:57: Okay, das war's von der heutigen Folge.

00:43:59: Ich find's ein spannendes Thema.

00:44:03: In der nächsten Folge wissen wir schon über was du redest?

00:44:05: Ja, aber das kann sich wieder ändern!

00:44:07: Okay...

00:44:08: Kann sich in letzter Minute alles ändern.

00:44:10: Deswegen sage ich es nicht.

00:44:12: Dann hören wir uns demnächst vielleicht sogar wöchentlich jetzt hier.

00:44:16: Das wäre toll, das ist erstrebenswertes Wöchendlich, aber vielleicht

00:44:19: gingst uns das nicht.

00:44:21: Aber diese falschen Versprechen haben die Menschen.

00:44:23: Wöachendlich wär natürlich toll.

00:44:25: Ich wünsche euch eine schöne Woche

00:44:28: und

00:44:29: stay curious.

00:44:30: Tschüss!

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