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Wohin verschwinden wir, wenn wir im Handy sind?

Wohin verschwinden wir, wenn wir im Handy sind?

‧ 35m 12s

Was passiert eigentlich auf den Handys von Jugendlichen, während sie neben uns sitzen? Iris Borovčnik liest ihren Kurious Letter über die Doku-Serie „Social Studies“ von Lauren Greenfield vor, die ein Jahr lang Jugendliche in L.A. begleitet hat, und bespricht ihn mit Andreas Fischer. Wir reden darüber, wohin wir verschwinden, sobald wir aufs Handy schauen, warum „mehr Medienkompetenz“ als Antwort auf ein Social-Media-Verbot zu kurz greift, über Neid, Vergleichsdruck und Snapchat – und darüber, ob man nicht eher die Plattformen regulieren müsste als die Jugendlichen.

Alles nur Zufall?

Alles nur Zufall?

‧ 38m 21s

Wie zufällig ist unser Leben? Andreas Fischer liest seinen Kurious Letter Nº32 vor und bespricht ihn mit Iris Borovčnik: eine Nachtfahrt durch Budapest, ein versehentlich gekündigter Job, Laplace und sein allwissender Dämon aus James Gleicks Buch „Chaos“, abergläubische Tauben und die Studie, nach der wir umso mehr Muster sehen, je weniger Kontrolle wir haben. Dazu: warum Verschwörungserzählungen und Esoterik in unsicheren Zeiten Konjunktur haben – und eine kleine Challenge: fünf Minuten über das eigene Leben staunen.

Wie habt ihrs mit KI?

Wie habt ihrs mit KI?

‧ 40m 18s

Wie sich KI langsam, aber stetig in unseren Alltag und unsere Beziehungen schleicht: Iris Borovčnik liest ihren Kurious Letter Nº29 vor und bespricht ihn mit Andreas Fischer. Es geht um die Geburtstagsnachricht von der Mum, die verdächtig gut formuliert ist, um den Chatbot, der im Ehestreit vermittelt, um Sycophancy – warum Chatbots uns so gern recht geben – und um die Frage, ob KI Psychotherapie ersetzen kann. Andreas legt ein Geständnis ab, und am Ende landen wir beim YouTube-Algorithmus, bei Vereinzelung und bei der Pause, die keine KI aushält.

Rawdogging im Museum

Rawdogging im Museum

‧ 43m 32s

Warum bleiben Besucher:innen im Metropolitan Museum im Schnitt nur 17 Sekunden vor einem Meisterwerk stehen? Andreas Fischer liest seinen Kurious Letter Nº28 vor und bespricht ihn mit Iris Borovčnik: eine Reise nach Neapel und Pompeji, Gipsabgüsse der Vesuv-Opfer, Menschen vor 2000 Jahren, die uns erstaunlich ähnlich waren, und Pompeji-Direktor Gabriel Zuchtriegels Unterscheidung zwischen Sammler:in und spiritueller Pilger:in. Dazu Handy-Reflexe, das Paris-Syndrom und eine Challenge: ein einziges Werk anschauen – ohne Handy, ohne Audioguide.

Vielleicht braucht man eine Gang

Vielleicht braucht man eine Gang

‧ 30m 27s

Critical Mass, Soundbike Rides und das Gefühl, für ein paar Stunden Teil einer Gang zu sein: Iris Borovčnik und Andreas Fischer besprechen den Kurious Letter Nº27. Iris war an ihrem Geburtstag bei einem Soundbike Ride am Wiener Stadtrand – mit Musik, Sonnenuntergang und DJ Electric Indigo – und erinnert sich an ihre erste Critical Mass über den Wiener Gürtel. Wir reden übers Radfahrenlernen in Tirol und im Prater, über das Fahrrad als Freiheit für alle, die vom Land in die Stadt ziehen, und darüber, warum Bewegung in der Gruppe so guttut.

Wie viel Risiko braucht ein gutes Leben?

Wie viel Risiko braucht ein gutes Leben?

‧ 44m 32s

Wie viel Risiko braucht ein gutes, erfülltes Leben? Iris Borovčnik und Andreas Fischer besprechen den Kurious Letter Nº26 – über Mikromorts und Microlives, mit denen der Statistiker David Spiegelhalter Lebensrisiken vergleichbar macht, über Steven Levitts Münzwurf-Studie zu großen Lebensentscheidungen und über die Frage, welche Wagnisse uns Freiheit, Stille und besondere Erfahrungen wert sind. Mit dieser Folge startet ein neues Format: Wir lesen und diskutieren regelmäßig Texte aus unserem wöchentlichen Newsletter.

Imagine yourself als Wasserwanze

Imagine yourself als Wasserwanze

‧ 5m 55s

Picture yourself swimming in a shallow brook.
[Southern Indian river soundscape with goats fades in]

So beginnt eine Podcast-Episode von INSECT INSIGHTS, dem Podcast von Max, der so etwas wie der Insektenexperte von THE KURIOUS MAG ist. In dieser Folge von KURIOUS RADIO hört ihr eine Episode aus seinem Podcast, in der es um eine Wasserwanze geht.

Insektenmeditation, wissenschaftlich korrekt.

Ein unwahrscheinlicher Zufall

Ein unwahrscheinlicher Zufall

‧ 25m 25s

In der heutigen Ausgabe wagen wir uns in ein Rabbit Hole, das viele Menschen in ihrem Leben gerne aussparen würden: das Sterben und den Tod. Passend zu seinem Beitrag in unserer aktuellen Kurious Magazine-Printausgabe übernimmt heute der Journalist Lukas Fleischmann das Mikrofon.

Lukas besuchte das Hospiz Karl Josef in Freiburg. Seine persönliche Motivation: Er möchte nach dem kürzlichen Tod seines eigenen Großvaters verstehen, was am Ende des Lebens mit einem Menschen passiert, worüber man nachdenkt und was man noch loswerden möchte. Doch das geplante journalistische Interview mit einem strikten Fragenkatalog verläuft völlig anders als gedacht …

Die heutige Episode ist...

 3.000 Jahre altes Altpapier

3.000 Jahre altes Altpapier

‧ 43m 46s

Eines der dunkelsten Museen in Wien ist das Papyrusmuseum. Es ist nicht so leicht zu finden, aber ist man einmal drinnen, stößt man auf einen Haufen „Altpapier“ aus 3.000 Jahren ägyptischer Geschichte: Quittungen über Schafe, den Brief einer betrogenen Ehefrau oder Gossip unter Soldaten – festgehalten auf Papyrus.

Sandra war vor Ort und hat einige Geschichten und Gedanken mitgebracht.

Achtung: Was euch beim Hören passieren kann, ist, dass ihr eure Umgebung plötzlich anders wahrnehmt. Zitat Sandra: „Wenn ich jetzt ein Stück Papier in der Hand habe, denke ich darüber nach, was damit in 1.000 Jahren passiert sein wird.“

DANKE an...

Papyrus Rabbit Hole: True-Crime aus dem Alten Rom

Papyrus Rabbit Hole: True-Crime aus dem Alten Rom

‧ 48m 42s

Papyrus – klingt nach staubigen Texten und ziemlich weit weg von unserer Gegenwart. Aber dieses Vorurteil ändert sich schnell, wenn einem Anna Dolganov, Althistorikerin und Papyrologin am Österreichischen Archäologischen Institut, diesen unter die Nase hält. Denn ihr letzter Forschungsfund, ein Papyrus etwa so groß wie ein heutiges A4-Blatt, enthält den Stoff für einen waschechten Politthriller. Im Mittelpunkt stehen zwei Herren: Gadalias, der Sohn eines Notars mit zweifelhaftem Ruf, und sein Kumpan Saulos, ein Mann mit einer Vorliebe für kreative Buchhaltung. Ihr Verbrechen? Ein fingierter Sklavenkauf, verbunden mit einer dreisten Manipulation offizieller Dokumente. Das Ziel: Steuern sparen. Wahrscheinlich.

Was genau Gadalias...