Rawdogging im Museum

Shownotes

Warum bleiben Besucher:innen im Metropolitan Museum im Schnitt nur 17 Sekunden vor einem Meisterwerk stehen? Und was meint Pompeji-Direktor Gabriel Zuchtriegel mit dem Unterschied zwischen Sammler:in und spiritueller Pilger:in?

Andreas Fischer liest seinen Kurious Letter Nº28 vor und bespricht ihn mit Iris Borovčnik.

Darüber sprechen wir

  • Eine Reise nach Neapel und ein Rundgang durch Pompeji: Häuser, Wandmalereien, Bäckereien und Graffiti
  • Geisterstadt am Vesuv: die Gipsabgüsse der Opfer
  • Menschen vor 2000 Jahren – uns ähnlicher, als man denkt
  • 17 Sekunden pro Kunstwerk: Abhaken statt Hinschauen
  • Der Handy-Reflex, analoge Fotos und eine Radreise nur mit Papierkarten
  • Das Paris-Syndrom und das Gefühl, eine Stadt als Simulation zu erleben
  • Die Challenge: Jahreskarte holen, ein einziges Werk aussuchen und 10 bis 20 Minuten schauen – ohne Handy, Audioguide und Beschreibung

Kapitel

  • 00:00:00 Begrüßung: neues Letter-Format im Radio
  • 00:01:04 Rawdogging im Museum: Reise nach Neapel
  • 00:06:14 Rundgang Pompeji: Häuser und Wandmalereien
  • 00:10:19 Geisterstadt und Gipsabgüsse der Opfer
  • 00:13:55 Menschen vor 2000 Jahren: uns ganz ähnlich
  • 00:18:23 17 Sekunden: Zuchtriegel und das Abhaken
  • 00:21:46 Handy-Reflex, Konditionierung, analoge Fotos
  • 00:28:49 Paris-Syndrom und New York als Simulation
  • 00:33:49 Vorwissen beim Reisen: Katakomben in Neapel
  • 00:36:49 Die Rawdogging-Challenge fürs Museum

Links und Erwähntes

  • Den Letter Nº28 zum Nachlesen
  • Buchtipp: Gabriel Zuchtriegel – Vom Zauber des Untergangs. Was Pompeji über uns erzählt (Propyläen, 2023); englisch: The Buried City: Unearthing the Real Pompeii
  • Studie: Jeffrey K. Smith & Lisa F. Smith – „Spending Time on Art“ (2001), Metropolitan Museum of Art: Die Besucher:innen blieben im Median 17 Sekunden stehen

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Zeichnet euer Werk und schickt es an hallo@thekuriousmag.com – wir sammeln die Zeichnungen und drucken sie im nächsten The Kurious Magazine. Ihr könnt uns auch persönlich schreiben: iris@thekuriousmag.com oder andreas@thekuriousmag.com.

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Stay kurious!

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo zu einer neuen Ausgabe von The Curious Radio.

00:00:04: Mein Name ist Iris,

00:00:05: mein Name ist Andreas Hi, jetzt mein Name ist Jörg Tsang.

00:00:09: Ich hab immer aufs Quartet

00:00:11: oder so.

00:00:13: Wir zwei sind die Herausgeberinnen von The Curious Magazine und

00:00:18: wir verschicken auch jeden Freitag einen Newsletter?

00:00:20: Genau!

00:00:21: Und wir haben jetzt ein neues Format entwickelt das jetzt im Curious Radio gibt und zwar wir sprechen jede Woche über eine Ausgabe unseres Newsletters den ihr natürlich auch lesen könnt.

00:00:31: Das sind wir mal mehr und weniger tiefgründig in diesen Newsletzern.

00:00:35: Und genauso ist es hier im Curious Radio, weil die Idee ist dass wir diesen Newsletter hier vorlesen und drüber sprechen, weil natürlich gibt's immer mehr darüber zu sagen als wenn wir den Newsletter reinpacken...

00:00:46: ...und behalten sie ins Behalt

00:00:48: des Sehns!

00:00:48: Und gleichzeitig bekommt man ihn vorgelesens auch schön.

00:00:50: Und

00:00:50: gleichzeitig hört man mal die Leute.

00:00:53: Man hört mal endlich das wir bei Weiten weniger strukturiert kommunizieren wie es im Newsletter den Anschein macht.

00:01:04: Heute

00:01:04: reden wir über eine Newsletter, die ich ausgesendet habe und der heißt, das muss ich sogar nachschauen, Raw Dogging im Museum.

00:01:15: Ausgelöst hat also diese Auseinandersetzung mit Raw Doggying im Museum.

00:01:20: nur kurz Kontext, gebe gleich am Anfang Kontext dazu oder?

00:01:23: Super!

00:01:23: Vielleicht sollte man auch dieses Wort Raw Doggin...

00:01:25: Aber das wird eher erklärt.

00:01:29: Ausgelöst hat das alles ein Neapel-Besuch von mir.

00:01:34: Ich war unterwegs, wie ich das nennen werde, praktizierender Tourist in Neaple... Du schreibst

00:01:38: also diesen Newsletter um anzugeben, dass du auf Urlaub hast?

00:01:42: Na aber glaube ich sind alle ... heutzutage kann man damit angeben.

00:01:48: Seit Rainia ist es vorbei, glaube ich.

00:01:51: Man kann damit angegeben, dass man nicht mit dem Flugzeug fliegt.

00:01:55: Bist du mit dem Flugzeug geflohen?

00:01:56: Ja, ich bin mit dem Flugzeug geflogen.

00:01:58: Okay, ein Geständnis zu beginnen ist gut?

00:01:59: Ja

00:02:00: danke!

00:02:00: Ich fühle mich nicht gut aber es ist halt einfach günstiger.

00:02:04: Was in Neabel... wie viele Pizzer?

00:02:07: Drei oder vielleicht sogar vier müsste ich nachrechnen.

00:02:10: Da gibt's ja quasi die zum Mitnehmen.

00:02:14: Da gibts da einfach so eine Margarita zum Default das drauf und ist

00:02:17: davon

00:02:17: habe ich zwei gegessen und dann zwei reguläre also vier eigentlich.

00:02:21: Aber ich war in Nebel.

00:02:22: wirklich großartigen Eindruck habe ich davon mitgenommen, also total chaotischer Stadt natürlich wieder.

00:02:28: Wenn du irgendwie in Orten lebst wie Wien, wo alles ein bisschen etwas langsamer funktioniert und dann ist man dann plötzlich in so einer Stadt wie Neapel, wo ... Alles lebt!

00:02:38: Und das Burekhaus irgendwie... Ich würde es jetzt nicht total romantisieren, aber ich denke mir schon immer wahnsinn, wie viel Leben da einfach ist.

00:02:46: Ja, ich war in Neapels und hab die Ausgrabungsstätte von Pompey besucht und das war der ausschlaggebende Grund für den Newsletter.

00:02:55: Und ich sage mal, wir fangen einfach an.

00:02:59: Pompey stand auf der Liste.

00:03:00: also bin ich hingefahren?

00:03:04: Ich bin ja eigentlich ein ziemlicher Trottel da muss ich es schon mal stoppen das stimmt das weißt du nämlich.

00:03:10: Die pure Wahrheit.

00:03:12: Ich bin hier eigentlich ein ziemlicher Trottl.

00:03:14: also das meine ich nicht um mich klein zu machen und auch nicht weil ich glaube, dass ich sonderlich dumm bin sondern weil ich einfach viele Dinge nicht weiß die für andere oft selbstverständlich sind.

00:03:26: Ich erklär mir das teilweise mit meinem Schulabbruch nach dem neunten Pflichtschuljahr.

00:03:31: kurz Pause ist tatsächlich so.

00:03:33: also in Österreich sagt man so dieses bürgerliche Wissen Teilweise fehlt mehr oder?

00:03:43: Also ich glaube, du hast mehr bürgerliches Wissen als ich.

00:03:46: Das sagst du immer!

00:03:48: Weil du natürlich als Kind der Arbeiterklasse

00:03:51: überkompensierst

00:03:53: und deswegen Dinge weißt, wenn ihr nicht keine Ahnung

00:03:55: habt.

00:03:55: Okay aber Pompey... Aber bei Pompey war es tatsächlich so.. Ich kannte zwar den Namen Pompey und ich wusste auch dass diese römische Kleinstadt nach einem Vulkanausbruch verschüttet wurde.

00:04:06: Das habe ich mir irgendwann mal im Fernsehen gesehen vor vielen Jahren.

00:04:11: dass sie nur eine Zugstunde von Neapol entfernt liegt.

00:04:15: Und auch nicht, das große Zeile davon ab dem achzehnten Jahrhundert wieder ausgegraben wurden und deswegen heute begehbar sind Bäckereien, Antike-Imbisbuden, Bordelle Wahlwerbung an den Hauswänden, Graffiti Kinderzimmer Einzimmerwohnungen Das war für mich sehr überraschend ein Zimmerwohnung und natürlich viele kleine Paläste und Götterstatuen.

00:04:38: Alles wurde durch Asche und Gestein wird er auch Prim genannt, über fast zwei Jahrtausende konserviert.

00:04:46: Das ist so verrückt!

00:04:47: Ich hatte ja auch überhaupt keine Ahnung vom Bombeil bis du davon erzählt hast?

00:04:51: Ja.

00:04:52: Nur es war jetzt das Kleber für das Wissen, dass wir haben sollen.

00:04:55: Der Dane-Able Ausflug ist nämlich tatsächlich entstanden, als die Idee dort hinzufahren hat nichts mit Bombeils zugekürbt und ich war dann total überrascht, dass das dort war.

00:05:04: Und jetzt ihren jährlich Rund vier Millionen Menschen durch die holprigen, steinigen Straßen dieser Geisterstadt.

00:05:11: Aber das bedeutet... Entschuldigung ich müsste dich kurz unterbrechen!

00:05:13: Ich glaube du schreibst dann eh noch weiter drüber.

00:05:15: aber das bedeutet dass du wirklich in diese... Du gehst in eine Stadt spazieren die irgendwann mal existiert hat?

00:05:22: Ich konnte mir vor nichts runter vorstellen.

00:05:25: also man wird sehr gleich hören... Ich lese es gut zu Ende und erhört mich nicht.

00:05:29: Also es bewegen sich vier Millionen Personen durch die Holprigen steinernden Straßen dieser geisterstadt so auch ich und meine Partnerinnen der ich es überhaupt zu vertanken hatte, dass sich dort hingekommen bin.

00:05:39: Denn sie hatte Pompey auf unsere Liste der Sehenswürdigkeiten gesetzt.

00:05:43: Also meine Partnerin, die Bogei hat gewusst... Das ist dort und sie hat mich dann aufgeklärt oder weniger.

00:05:50: Okay da ist Pompey von mir hin!

00:05:51: Und da ist eben so Vulkanausbruch.

00:05:56: Ich wusste ja nicht mal das Neapel neben dem Vesus liegt.

00:06:00: Jetzt muss ich kurz nachschauen, dass ich kann.

00:06:04: BSU heißt da Vulkanenkleider neben.

00:06:08: Dass es so knapp ist... Ja, ich wusste gar nicht!

00:06:12: Ich konnte mir das nicht vorstellen wie das dann dort ausschauen wird.

00:06:14: Aber erzähl doch nochmal, wie das denn dort ist?

00:06:17: Und wie ich dann

00:06:17: hingekommen bin?

00:06:18: Dann war das erste was ich mal gesehen habe.

00:06:20: Du gehst da mal rein und dann siehst du große... Keine Ahnung wer schon mal in der Tän war mit dem... mit den antiken alten römischen Stadtbauten.

00:06:35: Da hat es ja ähnlich ausgestattet, also da habe ich noch gar nicht verstanden dass das irgendwie mal von...mit einem Vokan zu tun köpte.

00:06:42: Klingt jetzt komisch aber man kommt hin und man sieht so quasi römische Stadtbauden die aber irgendwie so fast ein bisschen rekonstruiert wirken.

00:06:51: Und dann bewegt man sich dann plötzlich in diese Stadt hinein und irgendwann versteht man dann, aha okay das ist total verrückt Das ist erst ausgegraben worden.

00:07:04: Aber man hat nicht das Gefühl wie bei so einer Ausgrabungsstätte, dass dann die Grundmauer steht und dann steht ein Schild daneben – das war jetzt das Restaurant!

00:07:12: Und man hat halt keine Ahnung, sondern es gibt wirklich Wände,

00:07:16: Häuser, die stehen.

00:07:17: Natürlich fehlen die Dächer... Weil die waren aus Holz und teilweise halt fehlen voll viele Grundstrukturen, weil die halt keine Ahnung.

00:07:26: Teilweise hat sie sogar Grabräuber gegeben, die nach unten gegraben haben um Stadten auszugraben usw.

00:07:35: Aber tatsächlich die Ausgrabungen haben im achtzehnten Jahrhundert begonnen wo dann strukturiert versucht wurde, Dinge wieder freizuleben.

00:07:43: Und es waren nicht ganz Pompei verschüttet aber große Teile davon und die Dinge, die man am Anfang sieht, wo man reinkommt das waren nur keine verschütterten Teile.

00:07:50: Aber wenn du in die Stadt hineingehst, waren das tatsächlich die Verschüttungen, die komplett frei gesetzt werden sind.

00:07:56: Und siebzig Prozent dieser Staat – und das war eigentlich für mich das Überraschende – ist riesig!

00:08:02: Also da haben wir irgendwie Zehntausende Menschen gewohnt.

00:08:06: Die ist ja tatsächlich vergebbar Da stehen halt die Wände und alles.

00:08:11: Also du gehst halt irgendwie eben in so kleine Paläste rein, dann hast du die Wandbemalung an.

00:08:18: Und du siehst halt die Farbe an den Wänden!

00:08:21: Du siehst dass das Meister dann rot war... und im Nachhinein habe ich gehört es gibt vier Generationen an Wandbemealungen quasi.

00:08:29: es gibt für Zeiträume in denen die dann gewechselt haben und diese sind halt alle noch erhalten.

00:08:36: also Es klingt jetzt alles ein bisschen kompliziert, aber natürlich die Stadt war mehrere hundert Jahre alt bevor sie verschüttet wurde und deswegen hat es dann auch Trends gegeben.

00:08:46: Und das war sogar schon so dass die reichsten Leute in ihren Palästern die alten Wandbemalungen behalten, die damals schon ein paar Hundert Jahre old waren nur um anzuzeigen, dass sie noch die alten Wandbemmalung

00:09:00: hatten dass sie nicht jetzt Neu-Reiche sind und sich Gold an die Wände klatschen,

00:09:05: sondern sie existieren.

00:09:06: Also diese Vorstellung war ja alles quasi... Wenn man irgendwie was drüber liest, das habe ich erst im Nachhinein erfahren ist dann alles unter Antike klassifiziert, klassische Antike nur die Wahrheit solange, die klassische antike, dass es quasi in der klassischen Antike schon Phasen gegeben hat wo Die Anfänge der klassischen Antike für die Bewohnerinnen an sich dann halt so waren, wie für uns jetzt irgendwie so Bild oder Barock.

00:09:37: Und hier haben sie natürlich mit diesen Antiquitäten geschmückt mehr oder weniger.

00:09:40: Aber jetzt bin ich voll weit, jetzt sind wir voll

00:09:43: weit.

00:09:44: Man geht da rein als Tourist und ist das ... Ist das wirklich so eine Geisterstadt?

00:09:49: Das ist einfach

00:09:50: leise.

00:09:50: Mit vier

00:09:51: Millionen Menschen, mit vier Millionen anderen Touristen also übers Jahr gerechnet.

00:09:55: Der neue Direktor habe ich gelesen hat eben die Eintritte nach unten gesenkt.

00:10:00: Es gibt weniger Leute jetzt täglich, die da ihre Rundgänge machen.

00:10:04: aber du hast natürlich diese ganzen Straßen sind halt voll von Touristinnen und Touristen.

00:10:09: Also es ist ein belebter Stadt aber mit TouristInnen.

00:10:12: Genau, genau.

00:10:13: Aber les mal weiter!

00:10:16: Weil das passt.

00:10:19: Ein Tourist, der keiner sein will.

00:10:22: Gerade weil ich so wenig darüber wusste war ich von der ganzen Sache ziemlich überwältigt.

00:10:27: Der Ort löste ein merkwürdiges Gefühl aus.

00:10:30: man läuft über dieselben Steine wie Menschen vor zweitausend Jahren.

00:10:35: sie haben hier gegessen dort gearbeitet gebadet gestritten sechs gehabt Geschäfte gemacht Kinder großgezogen und sind da aufs Klo gegangen.

00:10:45: Ja und viele von ihnen sind auch innerhalb von wenigen Minuten durch eine Wolke aus heißer Asche und Gasen verschüttet worden.

00:11:00: Ihre Körper verwesten und hinterließen Holräume in der verherrterten Ascherschicht.

00:11:06: Ab den neunzehnten Jahrhundert wurden diese Holräumer dann mit Gips ausgegossen, so entstanden Körperabgüsse.

00:11:12: also die Überreste dieser Menschen werden auch im Pompei ausgestellt.

00:11:18: Wir wanderten durch einen Ort, der sich stellenweise wie eine Zeitmaschine und wieder ein Friedhof anfühlte.

00:11:26: Dabei fühlt man sich von den vielen TouristInnen gestört, um im nächsten Moment wieder zu verstehen dass man ja selber einer ist.

00:11:36: Genauso hat sie das angefühlt muss ich sagen.

00:11:39: und natürlich es gibt keine Newsletter für mich wo's nicht um den Tod geht was so toll lustig ist.

00:11:46: ihr muss mal durchzählen aber es kommt halt immer wieder dort hin in einer gewissen Weise.

00:11:52: aber da war das halt wirklich... Pitätslos ausgestellt oder so.

00:11:58: Klarweise machen sie sich voll für die Gedanken, wie gehen mit Menschen?

00:12:01: Also einfach mit Todesopfern um den schlimmsten Tod überhaupt gestorben sind von einer heißen Asche und Gesteinsschicht irgendwie vergraben zu werden.

00:12:14: Nachdem sie eh schon zwei Tage lang das am dritten Tag passiert... Die ersten zwei Tage des Vulkanausbruchs hat es quasi Gestein geregnet.

00:12:22: Dann sind schon viele Leute geflüchtet.

00:12:24: aber viele haben sie gedacht, okay ich bleibe in meinem Schelter.

00:12:28: Ich bleib bei mir zu Hause um sicher zu bleiben.

00:12:31: und das waren die dann am Schluss quasi von einer ganz schnellen hunderte Kmh-schnellen Schicht von Asche und Gesteindern begraben wurden.

00:12:42: ja und die wurden dann eben unter dieser Schicht komplett konserviert sind natürlich verwest.

00:12:49: aber wie die Ausgrabungen gestartet sind haben die Verstanden aha ok in Wirklichkeit gibt es quasi Abdrücke dieser Menschen in diesen Schichten und die haben sie dann mit Gips ausgegossen.

00:13:00: Und die kann man halt jetzt sehen, das heißt du siehst Menschen, die versuchen in den letzten Sekunden ihres Lebens nur irgendwas dieser Naturgewalt entgegenzusetzen.

00:13:15: Und dementsprechend sind sie natürlich auch in solchen körperlichen Positionen.

00:13:21: also sie schützen sich mithänden oder sie umarmen irgendwelche andere Menschen.

00:13:25: Es ist extrem, extrem berührend.

00:13:30: Berührend ist ein wichtiges Wort bei uns im Podcast und im Newsletter weil es halt wirklich so ist.

00:13:38: Also das Ganze hat dann schon irgendwie so Gefühl von Friedhof.

00:13:43: Ist total schräg dass etwas in der Zeit wirklich stehen bleibt?

00:13:48: Ja!

00:13:49: Und es ist halt so schräig... Wir haben da eh schon mal darüber geredet, oder?

00:13:53: Du hast auch mal... wir haben mal drüber gereden.

00:13:55: Meine Vorstellungen von der Vergangenheit, der Menschheit so groß wie alle haben eine Vorstellung für die Vergangenheitsmenschheit, meine Vorstellung war ja vor zweitausend Jahren.

00:14:03: also wenn du mich gefragt hättest wie fünfzehnmal oder zwanzigmal oder whatever Wie waren Menschen vor zwei drei tausend jahren?

00:14:10: erstens man hätte es schwer artikulieren können wahrscheinlich weil ich nie wirklich drüber nachgedacht habe aber so instinktiv hätte mir gedacht ja die Wahrneid anders Es war ganz anders.

00:14:20: Die haben weniger gewusst, die haben anders gelebt und... ...die waren einfach mit mir wenig zu tun.

00:14:29: Und wenn man dann solche Orte begeht, dann kommt man drauf.

00:14:33: Die waren überhaupt nicht anders!

00:14:35: Also kulturell sicher, wenn du dir dann rein liest was diese Sklavengesellschaft ist ja Katastrophe also.

00:14:43: Die Geschlechterverhältnisse sind Wahnsinn und solche Dinge.

00:14:46: aber so Prinzipiell, zum Beispiel schon.

00:14:51: Die haben halt Artaverne gehabt und dann eben auch Grafitis auf den Wänden und Wahlwerbung und Menschen die ihren Status...

00:15:02: Über Antiquitäten oder so?

00:15:03: Genau über ganz ähnliche Formen von Darstellung irgendwie zu schaustellen wie das bei uns heute ist.

00:15:09: also du merkst einfach diese sind uns einfach komplett ähnlich.

00:15:12: die haben einfach ein anderes kulturelles Quassett Mit sich herumgetragen.

00:15:17: Ich hab mal einen ganz guten Podcast dazu gehört, das ist auch schon länger her und da ist es mir erst aufgefallen wie wir über Menschen oder wie ich über Menschen nachgedacht habe eben vor zweitausend Jahren in dem Fall war ein bisschen mehr weil es jetzt um die Pyramiden gegangen, ich wüsste nicht einmal wann die gebaut sind keine Ahnung.

00:15:35: aber die Frage war Sind die uns evolutionär?

00:15:40: könnten wir uns mit denen verständigen?

00:15:41: hätten wir die gleiche Sprache?

00:15:43: Und die Antwort ist halt ganz klar, ja.

00:15:46: Also die Evolution ... Man hat so eine Vorstellung, dass man in dieser Zeit von den Pyramiden bis jetzt das sich der Mensch evolutionär weiterentwickelt hätte?

00:15:54: Keine Ahnung, größeres Gehirn besser denken kann.

00:15:56: solche Dinge sind natürlich alles totale Blödsinn sondern die könnten einfach unsere Geschwister sein und dass wir eben andere kulturelle Codes haben oder andere Sprachen sprechen.

00:16:07: Spanland!

00:16:08: Ich finde es total spannend Ja, und dann geht man eben so durch Pompei.

00:16:12: Aber natürlich gibt es noch so Dinge wie die Toiletten, wir heißen die Latrinnen.

00:16:22: Und die haben halt nebeneinander aufs Klo gegangen.

00:16:28: Also da ist quasi ein Loch neben dem anderen.

00:16:30: Das heißt das war tatsächlich eine soziale gemeinschaftliche... Erfahrung.

00:16:35: miteinander aufs Klo zu gehen und wahrscheinlich irgendwelche politischen Dinge miteinander zu besprechen, keine Ahnung.

00:16:41: Aber solche Dinge dann natürlich auch aber ja natürlich auch ganz klare Klassen Sachen Unterschiede.

00:16:48: also geht halt ganz viel darum wie groß ist jetzt mein Garten?

00:16:52: Und ist dieser Garten irgendwie nach irgendwelchen göttlichen Bestimmungen konstruiert, also diese Mischung zwischen Privatheit und Tempel vermischt sich auch überall.

00:17:14: Also eigentlich war fast jeder Garten irgendwie ein Tempel für irgendeine Gottheit.

00:17:17: Das habe ich ja spannend gefunden!

00:17:20: Okay aber da bin ich kein Experte... Aber hier habe ich mein Buch gefunden, das ist nämlich meine Buchempfehlung von der Person schlecht in, die uns da über irgendwas... ...über diesen Ort erzählen kann.

00:17:32: Aber jetzt lese ich mal weiter!

00:17:37: Ja also man will selber eben kein Tourist sein aber man kommt immer wieder drauf ja okay ich störe heute anderen Leute genauso wie sie mich stören und wir haben getan was man als Tourist eben so tut Dinge abhaken das Kolosseum gesehen Die Statue des Apollo bestaunt.

00:18:04: Also war zwischen all meinem Staunen auch viel Gehen und die Frage, wie viele Orte muss ich noch anschauen?

00:18:13: Und wie viele Fotos muss sich eigentlich noch schießen?

00:18:16: Wie viele Erfahrungen muss ich eigentlich noch sammeln?

00:18:19: um am Schluss sagen zu können?

00:18:21: Ich habe Pompeii gesehen.

00:18:23: Siebzehn Sekunden!

00:18:26: Und wie das Leben so spielt, habe ich in Pompeii Gift Shop dann auch ein Buch über die Ausgrabungsstätte gekauft, wo ich eine volle Kaufempfehlung gebe.

00:18:36: Dieses Buch nennt sich The Buried City on Irving the Real Pompeii das vom Direktor Gabriel Zuchtregel geschrieben ist.

00:18:44: Der ist ein Deutscher.

00:18:44: deswegen gibt es dieses Buch natürlich auf Deutsch und der Titel ist Vom Zauber des Untergangs was Pompeii über uns erzählt Und er schreibt da natürlich sehr viele Dinge über Pompeii Selbst mehr fährt unfassbar interessanter Dinge.

00:18:59: Dieses Halbwissen, das ich euch jetzt gerade vorher über die Wandbemalungen erzählt haben und so was... Das erzählt einem natürlich sehr strukturierter und sehr viel klüger wie ich es jemals machen könnte.

00:19:12: aber er beschreibt und das habe ich wirklich spannend gefunden.

00:19:15: Ich hab dann schon angefangen im Flugzeug nach Hause zu lesen.

00:19:18: Er beschreibt nämlich auf den ersten Seiten schon so wie ich mich in dieser Stadt gespürt bin gefühlt habe.

00:19:25: Denn er beschreibt eben schon auf den ersten Seiten ziemlich genau dieses Gefühlschaos, das ich bei meinem ersten Besuch dort empfunden habe.

00:19:34: Es lag irgendwo zwischen Spiritual Pilgrimage und Collector Syndrome also wie Sex of English weil ich das Buch in Englisch gekauft hab.

00:19:43: Also irgendwo zwischen spiritueller Pilgrimage-Bilderreise und diesem Bedürfnis einfach Dinge abzuhaken.

00:19:52: Denn oft bewegen wir uns durch Museen und Pompeii ist ja im Grunde ein riesiges Freilichtmuseum, um eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abzuhaken.

00:20:01: Um am Ende das ganze Museum abzahaken.

00:20:05: Was fehlt mir noch?

00:20:06: Wo muss ich noch hin?

00:20:08: Was muss sich noch gesehen haben?

00:20:11: Und anstatt wirklich hin zu sehen blicken wir durch unsere Smartphones auf die Welt, machen ein Foto.

00:20:18: Die beiden Forscherinnen Jeffrey und Lisa Smith haben im Metropolitan Museum of Art in New York einmal nachgemessen, wie lange Besucherinnern vor einzelnen Meisterwerken stehen bleiben.

00:20:31: Es sind siebzehn Sekunden.

00:20:35: Kunst- und Kultur werden gesammelt statt erlebt.

00:20:39: Zuchtregel schreibt dass es auch eine andere Art gibt einen solchen Ort zu erfahren Nämlich sich nicht als Sammler in, sondern als Spiritual Pilgrim.

00:20:49: Als spiritueller oder spirituelle Pilgerin zu verstehen.

00:20:53: Also sich schon im Vorfeld klarzumachen einen solchen Ort nicht zu besuchen um eine Liste abzuhaken also zu sammeln Sondern um Inspiration zu suchen aufzutanken und vielleicht etwas über uns selbst zu erfahren Eine spirituelle Bilgereise zu machen.

00:21:12: Ich vermute, dass ziemlich viele Menschen die freiwillig den Curious Letter lesen genau aus diesem Grund ins Museum gehen.

00:21:24: Ich zumindest tue das!

00:21:26: Das ganze Magazin was wir machen ist genau auf diesem Gedanken aufgebaut etwas mit kindlicher Neugierde zu entdecken, etwas zu finden, das etwas mit mir macht.

00:21:38: Nur persönlich vergesse ich das meist, soweit ich dann tatsächlich ein Museum betrete.

00:21:46: Ja!

00:21:46: Ist tatsächlich sehr oft der Fall.

00:21:48: Es ist halt auch wirklich lustig wie man sich immer wieder selbst ertappt dabei oder?

00:21:52: Also selbst wir als Personen die uns jetzt... die sich damit beschäftigen, wie wir wieder ein analogeres Leben leben.

00:21:58: Wo wir uns diese Dinge bewusst machen und ich glaube mittlerweile ist das ja auch wirklich vielen Leuten tatsächlich sehr real.

00:22:04: bewusst weil auch ganz viel Content auf Social Media ...

00:22:07: Weil es der Zeitgast ist, wo Leute überladen sind.

00:22:09: Und

00:22:10: deswegen

00:22:10: wollen sie das wieder.

00:22:11: Genau.

00:22:12: Mir ist es auch gerade am Wochenende so gegangen da war im Wald laufen, es war ein wahnsinnig schöner Sonnenuntergang und ich habe keine Hände mit gehabt.

00:22:21: Und mein Impuls war einfach ein Foto machen zu holen und ich hab mich so ertappt gefühlt dabei wie ich selber diesen... Ich hab in die Hosentasche gegriffen um ein Fotos zu machen, denk mir so hey das kann ja jetzt echt nicht wahr sein!

00:22:34: Das ist der Impuls der einfach da ist und sich den wieder abzutrainieren oder irgendwie was anderes damit zu machen.

00:22:46: Es ist auf eine Art schon so leidig, da drüber zu reden oder?

00:22:49: Weil es allen bewusst und trotzdem braucht so viel Effort eigentlich um das zu tun.

00:22:56: Es braucht Rituale...

00:22:58: Wie meinst du Rituaal...?

00:22:59: Weil diese Dinge halt.

00:23:00: also ich habe jetzt einen total praktischen Blick drauf und zwar bin halt es ist halt der Konditionierung die wir durchgehen.

00:23:07: Also mein Smartphone hat mich konditioniert.

00:23:09: Total!

00:23:10: Mein Smartphone, aber es so funktionieren heute auch Algorithmen bauen uns Regelmäßigkeiten in unser Verhalten ein und deswegen passiert das ja auch automatisch.

00:23:20: Dieser Impuls, der kommt ja aus dem Ort, den ich irgendwie gar nicht kontrollieren kann bei dem Impuls.

00:23:25: Also ob die Maschinen von uns Besitzergriffen haben?

00:23:28: Ja!

00:23:28: In einer gewissen Weise schon.

00:23:29: also die Algorithmen, die da erfunden wurden ist eigentlich total wahnsinnig und verrückt.

00:23:34: darüber nachzudenken in den letzten zwanzig Jahren wie viele Verhaltensweisen in uns eingepflanzt werden.

00:23:39: jetzt rede total wieder vor aber es ist ja genauso passiert muss dir keine Verschwörungstheoretikerin sein, um so zu sagen.

00:23:45: In uns wurden verhaltensweise eingepflanzt ... Wir haben Dinge erlernt über das tägliche ... Über den täglichen Umgang mit diesen Technologien die dazu geführt sind dass wir jetzt unbewusste Rituale in uns praktizieren.

00:24:02: Oh ich sehe was schönes, ich muss mein Telefon aus, weil ich muss sofort

00:24:04: tun.

00:24:05: Also der Impulse ist auf jeden Fall da?

00:24:07: Gestern habe ich eine Taube gesehen.

00:24:14: Ich bin in der Straßenbahn gefahren und dann ist eine Taubein in so einer großen Lache von Kotze gesessen.

00:24:21: Da wollte ich auch Fotos machen, aber mein Smartphone war nicht mitgekommen.

00:24:25: Ich wollte das mit dir teilen.

00:24:26: Es

00:24:27: ist schön dass du das jetzt möglich mit mir teilst als

00:24:32: ein Bild.

00:24:32: Ein tolles Bild gewesen.

00:24:34: Auf jeden Fall es ist halt schwierig diese Rettuale zu brechen

00:24:38: oder?

00:24:39: Die Frage Finde ich, einerseits ist es eine Nostalgiegedanke, dass man das quasi früher anders gemacht hat.

00:24:45: Oder ist man immer schon ins Museum gegangen um dann gewisse Dinge abzuhaken?

00:24:50: Ich kann mich an Elendslange-Diervorträge meines Vaters über seine Reisen erinnern oder dann noch weiter zurück zu sagen okay vor der Fotografie was hat man da gemacht?

00:25:03: und ich glaube jetzt geht schon oft viel um diese ... Trophäensammlung, dass man dann zurückkommt und sagt das hab ich gesehen.

00:25:09: Und das habe ich erlebt und das hab' ich gemacht.

00:25:11: Ich glaub', das ist auch so.

00:25:12: was ganz Menschliches vielleicht?

00:25:15: Vielleicht funktioniert er deswegen so gut mit dem Algorithmen und dem Smartphone weil es etwas anderes anspricht, was schon davor da war und da eingreift.

00:25:25: Aber wie geht man dagegen vor?

00:25:29: Ja genau!

00:25:30: Deswegen... ...ist jetzt die Überleitung, jetzt wieder den... ...den Letter weiterzulesen Weil die Idee wäre halt Man braucht halt wieder neue, eigene Rituale und gegen solche Dinge vorzugehen.

00:25:41: Aber vielleicht nicht wieder?

00:25:42: Sondern das habe ich... Vielleicht ist das das Ding oder?

00:25:46: Hast du das Gefühl man muss es wieder?

00:25:47: Hast Du das Gefühl Du hast das jemals anders gemacht?

00:25:50: Ja sicher wir sind ja schon ohne Telefon aufgewachsen.

00:25:53: Ja aber ein bisschen nicht.

00:25:54: trotzdem durch einen Museum gelaufen oder durch eine Stadt laufen.

00:25:57: Das habe ich gesehen.

00:25:59: Wir haben ja die Fahrrad Es gibt ja den Fahrrad-Letter von dir.

00:26:04: Und da haben wir drüber geredet, ich bin ja einmal mit ... muss ich wieder von meinen Abenteuern erzählen.

00:26:10: Ich bin einmal mit dem Fahrrad tatsächlich von Wien nach Athen gefahren.

00:26:14: Das geht super!

00:26:15: Also es waren zweitens Kilometer machen.

00:26:16: Es gibt sogar Leute die zu Fuß gehen.

00:26:18: also das ist alles super machbar.

00:26:20: und das war aber... und hier von der ganzen Reise ein Foto.

00:26:26: Ein einziges Foto.

00:26:27: weil natürlich Ich hab kein Smartphone gegeben, also es hat's schon gegeben.

00:26:33: Ich glaub das iPhone ist im Jahr zwölf rausgekommen aber ich hatte erst mal kein Telefon mit Datenverbindung klarerweise.

00:26:42: Ich bin halt die ganze Reise nur mit meinen Maps gefahren, also nur mit den Mappen, so Riesen-Auto Landkarten.

00:26:51: Und es gibt halt ein Foto und irgendwie findest du fast schade dass es nur einen Foto gibt.

00:26:55: ganz ehrlich.

00:26:55: Hier hätte man einfach einen ganzen normalen Foto Apparat mitnehmen müssen habe ich nicht gemacht.

00:27:00: Das heißt, ja sicher haben wir das mal anders gemacht und da der Umgang zum Beispiel mit Fotografie war ein anderer.

00:27:06: Also das was du sagst so beschreibst es sind Statussymbole und man hat irgendwie das Gefühl, man kommt dann nach Hause und muss er zeigen wo man überall war und so.

00:27:13: Das hat sich ja immer gegeben.

00:27:16: Keine Frage.

00:27:17: Aber selbst umgang mit Fotographie war eine andere.

00:27:19: Ich glaube dass Leute fangen wieder analog zu fotografieren.

00:27:24: allein die Begrenzung auf diese vierundzwanzig Bilder oder whatever Du jetzt für einen Film drinnen hast.

00:27:31: Führt dir schon mal dazu, dass ich mir vorher ein... Ich suche mir vorhin schon mal meinen... Wie heißt das?

00:27:38: Hilf mal!

00:27:40: Mein Bildausschnitt.

00:27:42: Genau, aber das hat mein Objekt.

00:27:45: ... der Fotografie begehrte.

00:27:47: Da gibt es einen Wart dafür!

00:27:49: Jede Person, die das jetzt hört weiß ganz genau, wann ich rede.

00:27:51: Mir fällt's gerade nicht ein.

00:27:52: So, mir setzt ihr vor damit aus okay was ist das, was sie fotografieren will?

00:27:55: und ich schaue ja vorher schon genau hin und denke mal... Ah, das wär gutes Foto.

00:28:00: oder selbst wenn ich durch den Sucher mach bin ich irgendwie

00:28:03: im

00:28:03: Bild.

00:28:04: aber das Smartphone dieses inflationäre Bildnehmern führt übrigens wieder zu dass das fast so maschige Gefühl ist oder?

00:28:13: Schau dir nicht mal richtig hin wir drücken nur drauf.

00:28:19: Was es halt schon auch tut, ist die Frage was man wie man überhaupt Dinge neu sehen kann oder?

00:28:24: Also weil du übers Reisen sprichst und wenn man so viel davon vorher schon gesehen hat durch halt eben... Man schaut sich ja vor an wo man hingehen will und dann hat man die besten Fotos die man sieht ob man nicht permanent enttäuscht ist, wenn man die Dinge dann in echt sieht oder eben halt auch ein Foto macht um sie abzuhaken.

00:28:45: Aber die Fotos sind halt nie so toll wie dann die tollen Fotos bei Sonnenuntergang.

00:28:49: Ich wollte ja im Newsletter das war alles viel zu lange.

00:28:52: ich wollte ja auch über das Paris-Syndrom sprechen und schreiben.

00:28:58: Das ist

00:28:59: Paris-Syndrom.

00:29:01: Klar, ich muss das gleich vorausschicken!

00:29:02: Es ist die Bank, es ist gar nicht so...

00:29:06: Aber dann dürfen wir nicht drüber sprechen?

00:29:07: Nein,

00:29:07: aber ihr könnt das Ding... Na, es hat an China tatsächlich einen japanischen Psychologen gegeben der... die These aufgestellt hat, es gibt das Paris-Syndrom.

00:29:15: Das bedeutet... Es gibt sehr viele Personen hauptsächlich, also ist in Japan beschrieben, Japanerinnen und Japanern, die nach Paris fliegen und dann so von ihren eigenen Vorstellungen dieser Stadt ihre eigenen Produktionen, Projektionen dieser Stadt vorgeprägt sind, dass wenn sie ankommen mit der Realität zu tun bekommen und dann plötzlich fallen diese ganzen Projekzionen ab und am Boden zerstört, soweit das ist sogar psychologisch.

00:29:48: Weil die Realität nicht ihren Erwartungen entspricht?

00:29:50: Genau, dass sogar die BBC hat darüber geschrieben, es war ein riesengroßes Ding und so.

00:29:54: Und ich habe eine Bloggerin gefunden, es kann dir eigentlich unten verlinken weil der coole Artikel ist schon wirklich lange her vor langer Zeit geschrieben, so zehn Jahre alt aber der Artikel is cool und der Blog von ihr ist immer noch extrem lesenswert.

00:30:08: Die war dann in Paris und hat angefangen, dem nachzurecherchieren.

00:30:12: Dann hat sie die japanische Botschaft angerufen und hat versucht herauszufinden ist das stimmt es?

00:30:19: Es gibt sogar eine Hotline wo die jabanischen Touristinnen anrufen können.

00:30:24: Und die javanische Botschafte in Paris war überhaupt nicht begeistert davon!

00:30:31: Sie schreibt, dass sie so nanna die wollen nichts damit zu tun haben und bla bla bla sowieso.

00:30:36: Und dann hat sich sogar angefragt ja die Person die das als erstes beschrieben hat, die ist auch in irgendeiner Weise mit der Botschaft im Verhältnis gestanden.

00:30:47: wie aber was mit der Person ist hatte dieser Zitat gegeben kann ich da ein Interview machen?

00:30:52: und das haben sie ja total abgeblockt.

00:30:54: Und haben halt vehement bestritten, dass das stimmt.

00:30:57: Aber so dieses Grundprinzip, dass Leute so hohe Vorstellungen von einem Ort haben, so idealisierte Vorstellungsvorstellungen vor dem Ort haben und dann hinkommen und dann komplett emotional zu stören sind ist glaube ich sicher sehr oft passiert.

00:31:10: Das können wir schon vorstellen.

00:31:13: Für es muss ja nicht so dramatisch sein, dass man unbedingt nach Rotnallen anrufen muss.

00:31:18: aber ich kenn schon das Gefühl in der Realität sehen.

00:31:22: Und mir denkt so, ja okay,

00:31:24: das ist so spektakulär.

00:31:25: Hast du Erinnerungen, wo das am stärksten war?

00:31:30: Also ganz arg ist es mir in den USA gegangen, wo ich in New York war weil ich permanent das Gefühl gehabt habe Ich bin jetzt in irgendeiner ... Simulation der Wirklichkeit Weil man kennt alles!

00:31:43: Ich hab das Gefühl, ich kenne den Bäcker um die Ecke Ich kenne die Straßenecke Ich kenn die Leute, die da spazieren gehen Ich kenn jedes Gebäude Alles ist so bekannt außer tausenden amerikanischen Filmen und Fernsehserien.

00:31:55: Das schaut halt alles irgendwie

00:31:56: auch sehr ähnlich aus noch dazu... Und

00:31:58: dann ist es halt einfach so, ich würde jetzt nicht sagen dass ich so wahnsinnig enttäuscht davon war aber das war wirklich schräg.

00:32:05: Aber interessanterweise weil du sagst dieses Gefühl von Simulationen wenn ich zurück denke ich habe auch einmal eine Reise USA-Reise gemacht und meine Zeit in New York also überhaupt die ganze Reise wenn ich die Erinnerungen hochhole wirken sie immer noch ein bisschen unwirklich.

00:32:20: Ich kann mich erinnern In natürlich war ich hauptsächlich in Manhattan und dann ganz oben.

00:32:25: aber, weil ich hab ja nicht gewusst dass es... Ich habe das günstigste Hostel gesucht, das immer leisten ob können.

00:32:33: Und da weiß man schon Urweit oben was ist hier keine Ahnung, hundertsechzigste Straße oder so.

00:32:38: Wo's dann halt nicht mehr so das schöne Manhattan ist sondern wo es wirklich rauf wird.

00:32:42: Und die Tür von meiner... Es war Einzelzimmer!

00:32:46: Aber die Tür wurde eingetreten und dann war sie nun mal mit so mit so einem Haken von innen zumachbar, weil das Schloss quasi ausgebrochen war.

00:32:58: Und Darmseck bin ich in so ein Späte, würde man sagen im Berlin gegangen, in einen kleinen Supermarkt und da war so enttut... Ich habe ihn nur geraucht und wollte Feuerzeuge und ich kann mich noch erinnern dass der überhaupt nicht verstanden hat was ich will und mir erklärt hat irgendwie extrem unfreundlich zu mir war, wo der wirklich total...

00:33:28: Wo sind wir da jetzt abgebogen?

00:33:30: Diese Erinnerung ist total egal.

00:33:32: Ich weiß nicht warum ich wieder verloren habe aber das Gefühl diese Erinnerungen hochzuholen also dieses ganze Szenarier war total unwirklich.

00:33:42: Das war jetzt ein langer Ausflug

00:33:43: an meiner Psyche.

00:33:46: Wo sind we dann abgeboben?

00:33:49: Aber die Frage von wie Was tut das mit uns, die Dinge alle schon so oft gesehen zu haben?

00:33:57: Bevor man sie tatsächlich sieht.

00:33:58: In deinem Fall in Pompey war es ja nicht so

00:34:01: oder?

00:34:01: Nein eben umgekehrt.

00:34:03: Du hattest keine Ahnung.

00:34:04: Weil

00:34:04: ich keine Ahnung gehabt habe deswegen war das auch sehr einfach überwältigend und ihr habt oft das Glück dass mir so geht.

00:34:09: aber überhaupt eine Apple war im Allgemeinen so weil eine apple hat meine keine ahnung hat mein gefühlt so ne apple.

00:34:15: also die leute die Kamara gesehen haben natürlich so kamora hast du ist natürlich Wahnsinn, also das ist eine ganze... unglaublich was diese Fernsehserie mit der italienischen Mafia auseinandersetzt.

00:34:32: Die haben natürlich komplett einen anderen Blick schon mal auf Neapel wenn sie hinfahren.

00:34:36: aber so ihr habt die Serie vorher nicht gekannt.

00:34:38: wir haben es jetzt gerade angefangen zu schauen.

00:34:40: ganz arg ich hab kein echtes Gefühl gehabt zu neapel außer dass es psychaotisch ist und deswegen war die ganze Stadt für mich einfach total Überraschend.

00:34:53: Überhaupt der Umgang mit dem Tod dort ist total schräg.

00:34:58: Den

00:34:58: wiegen wir jetzt nicht

00:34:59: an?

00:34:59: Ja, aber total, total schreckig.

00:35:03: Okay!

00:35:03: Aber

00:35:03: das heißt man müsste eigentlich sich auch wieder antrainieren bevor man irgendwo hinfährt, sich nichts zu informieren.

00:35:10: Das stimmt.

00:35:10: Aber gleichzeitig dann schon eine Liste zu haben weil sonst weiß ich

00:35:14: es nicht mehr.

00:35:16: Ja, das ist ja schon toll dass man... Du brauchst schon irgendwo eine Recherche, weil sonst gehst du ja wirklich nur die Oberfläche ab.

00:35:27: Das hat eben wieder meine Partnerin recherchiert in so einer kleinen Kapelle im Norden von Neapel Und sie hat mir gesagt, okay da unten gibt es Katakomben und in diesen Katakomben liegen halt Skelette.

00:35:40: Wir haben gedacht okay gut interessant gehen wir mal hin keine Vorstellung davon gehabt.

00:35:44: nur das ist eine kleine Kirche.

00:35:45: ja aber diese Katakompens sind drei riesig große Höhlen wo insgesamt Millionen von Menschen bestattet wurden und teilweise liegen halt dieses Skelette offen herum.

00:36:04: Die Gottesdienste werden dann unten in diesen Höhlen gehalten.

00:36:07: Da gibt es ja voll viele Rituale herum und für die Leute, die dort leben ist das das Normaiste auf der Welt.

00:36:12: Und gar nicht jetzt vom touristischen Faktor her.

00:36:15: ich habe das Gefühl gehabt irgendwie ein Aspekt zu sehen wie Menschen mit Dingen umgehen können, der mir vor vollkommen fremd war.

00:36:22: also totales Staunen kann man jetzt darüber reden aber volles Staune nicht mehr ausgelöst hat.

00:36:28: Diesen Ort hätte man nicht gefunden, wenn es nicht vorher schon eine Person gegeben hätte.

00:36:32: Die sieht damit auseinandersetzt noch.

00:36:34: Aber so ja...

00:36:36: Das ist eigentlich eine gute Frage wie man was dann so ne... Wie man gut reisen kann

00:36:43: mit genügend

00:36:43: Informationen.

00:36:44: aber genügt Unwissen

00:36:46: um staunen zu können.

00:36:47: Es

00:36:47: wäre ein guter Newsletter.

00:36:48: Es war ein gutter Newsletter!

00:36:49: Aber jetzt sind wir noch beim Raw-Dogging und zwar nämlich was ich mir überlegt habe und das hatte somit zu tun ist eben die Raw-Dogging Challenge.

00:36:59: Ja, das ist eh schon ein Punkt auf dem How to staunen.

00:37:05: Genau!

00:37:06: Challenge Raw Dogging im Museum.

00:37:08: Deswegen habe ich mir überlegt Ich gebe euch und mir eine kleine Challenge für den nächsten Museumsbesuch.

00:37:14: Wir gehen in den Spiritual Pilgrimage Mode Besser gesagt wir raw-doggen das Museum.

00:37:21: Holt Euch eine Jahreskarte ist der erste Punkt Wenn es in eurer Stadt eine Jahreskarte oder einen Museumsbass gibt, holt euch einen.

00:37:30: In Frankfurt gibt es zum Beispiel einen für neununddachzig Euro die Museumsufer-Kart für neuneunddreißig Museen.

00:37:36: In Berlin die Jahreskarten für die staatlichen Museen.

00:37:40: auch die gibt's auch in Wien und auch in Türich gibt es ein ähnliches Angebot.

00:37:45: Denn das ist für die Challenge ziemlich wichtig!

00:37:47: Denn wenn ich gerade zwanzig Euro für einen Eintritt bezahlt habe will natürlich möglichst viel Museum für mein Geld bekommen.

00:37:54: Mit einer Jahreskarte fällt dieser Druck weg.

00:37:57: Ich kann dann für eine halbe Stunde hineingehen, ein einziges Bild anschauen und wieder

00:38:01: gehen.".

00:38:02: Und das ist die Idee?

00:38:04: Jetzt mal der erste Punkt!

00:38:06: Aber

00:38:06: die Idee ist reinzugehen, einen Bild anzuschauen

00:38:08: in eine

00:38:09: halben Stunde.

00:38:10: Genau.

00:38:10: Man überhaupt nicht zu sammeln sondern zu sagen okay

00:38:15: ich

00:38:15: besuche diesen Ort mal ohne Plan und lass mich einfach leiten.

00:38:18: aber also das ist der zweite Punkt Pilgrim hinein.

00:38:23: Also habt keinen Plan, keine Liste mit Highlights?

00:38:27: Geh einfach hinein und lass dich treiben!

00:38:30: Und schau wo du hängen bleibst.

00:38:34: Dritter Punkt.

00:38:35: Sucht euch ein einziges Werk aus.

00:38:38: Egal ob es berühmt ist, egal ob ihr was darüber wisst Es muss euch nur aus irgendeinem Grund interessieren oder ich würde sagen... Es muss einfach aus irgen einem Grund zu euch sprechen.

00:38:48: in diesem Moment Hallo!

00:38:52: Ich bin der Bröggel.

00:38:55: Okay, vierter Punkt.

00:38:57: Und dann RawDogs.

00:38:59: Also RawDocking heißt Handy weg kein Foto, kein Audio Guide keine Beschreibung lesen.

00:39:06: man setz dich einfach davor und schaut nicht siebzehn Sekunden sondern vielleicht zehn Minuten vielleicht zwanzig Minuten vielleicht länger.

00:39:16: Vielleicht bleibt ihr beim Bild vielleicht schweift im Kopf ab aber bekommt immer wieder zurück und versucht etwas zu entdecken dass ich so vor einfach nicht auf dem Schirm hattet.

00:39:28: im Endeffekt.

00:39:30: Ja, das ist die RawDogging Challenge.

00:39:32: also ihr müsst nichts verstehen!

00:39:34: Ihr müsst nichts lernen!

00:39:36: Ihr musst am Ende nicht einmal sagen können warum euch das Werk gefällt.

00:39:40: gebt ihm einfach eine Chance etwas mit euch zu machen.

00:39:44: Bonus wenn ihr dann irgendwann den Drang bekommt das Werk zu zeichnen Macht das!

00:39:49: Ja streng genommen habt ihr dann schon wieder eine Aufgabe, aber wir wollen hier ja auch keine Religion gründen.

00:39:55: Wobei... eigentlich schon.

00:39:58: Schickt uns dann eure Zeichnungen an hello at thecuriousmag.com.

00:40:03: Wir sammeln sie und veröffentlichen Sie im nächsten The Curious Magazine.

00:40:09: Liebe Grüße und bis bald.

00:40:10: Andreas

00:40:14: Das ist ein guter Challenge.

00:40:15: hast du selbst schon gemacht?

00:40:17: Ich habe alles in meiner Partnerin zu verdanken.

00:40:20: Sie hat nämlich die Bundesmusik im Kart und jetzt hab ich sie auch gekauft, also in Wien gibt es eben genauer auch so ein Angebot.

00:40:26: Du kriegst einen Jahr für, ich glaube ich hab neunundsechzig Euro gezeit oder so... Für ganzes Jahr kann er jetzt in zwanzig verschiedene Museen gehen!

00:40:33: Und jetzt gehen wir halt einfach meistens ins Kunsthistorische, Naturhistorische Museum ...in Wien weil das sind die größten und man kann sich dort tatsächlich verlieren und sie macht das halt sehr oft wenn sie vor der Arbeit nach Hause fährt, dass ihr dann einfach mal kurz ins Museum geht und genau das macht

00:40:53: sich hinsetzt.

00:40:54: Sie wäre eher die richtige Person.

00:40:57: Tatsächlich ist es so, meine besten Ideen werden alle von ihr gestohlen.

00:41:04: Sollte man sie wirklich mal einladen?

00:41:07: Das war die Challenge.

00:41:09: vielleicht nehmt ihr euch selber was mit davon und umgekehrt.

00:41:13: noch viel besser habt ihr eine eigene, wie wir es sagen irgendwie Praxis für euch entwickelt.

00:41:19: Wir mit diesen Problemen des Sammels oder dieses keine Ahnung das Abhaken umgeht.

00:41:28: Wir finden sowas immer urspannend.

00:41:31: ich mag das voll gern wenn mir Leute Briefe oder E-Mails schreiben.

00:41:36: Ich weiß dass da glaube ich irgendwie so kleine Hürde gibt weil man schreibt irgendwie fremden Menschen ungern irgendwelche Nachrichten bei

00:41:44: ihnen.

00:41:45: Man darf das gerne machen!

00:41:46: Hallo,

00:41:47: atthecuriousmag.com

00:41:48: oder iresatthecuriusmag.

00:41:50: com oder AndreasAtTheCuriousMag.com wie ihr euch wohl erfüllt.

00:41:55: und gleichzeitig wenn ihr diesen Podcast auf eurer Podcasting App bewertet dann hilft das diesem Podcast.

00:42:02: wiederum hilft es dann dem Magazin und wir würden uns voll freuen Wenn wir es schaffen, wirklich der Kielsmagasin regelmäßig in den Kiosk bei euch ums Eck zu bringen.

00:42:15: Das sind schon die Schlussworte hier?

00:42:17: Ja das sind schon Schlusswerte!

00:42:19: Schon so

00:42:19: viel Soße produziert, soviel Sausage wollte ich sagen.

00:42:22: Ich habe schon genug geredet.

00:42:24: Ja aber ist eine schöne Aufgabe...ich fürchte mich ein bisschen vor dieser Challenge.

00:42:29: Wieso?!

00:42:31: eine halbe Stunde vor dem Bild zu sitzen.

00:42:35: Du musst die

00:42:35: Wohl fühlen, dann ist es schon wieder Aufgabe.

00:42:37: Es ist jetzt keine Quellen.

00:42:39: Aber ich habe das sogar eher im Naturhistorischen Museum.

00:42:43: Da mag ich halt einfach, mich treiben zu lassen und dann schaust du die Steine an und dann gehst du wieder so.

00:42:51: Habe ich nicht oft gemacht aber schon einige

00:42:52: Male?

00:42:55: Ja bei Kunst hat man vielleicht eine höhere... Beschwelle, weil man es

00:43:00: gefällt.

00:43:00: Man muss irgendwas verstehen von dem was man das sieht.

00:43:03: Wichtig ist auch, nehmt's eure Brille mit!

00:43:07: Das Handy in den Locker?

00:43:08: Die Brille auf dem Kopf?

00:43:09: Ja, mir ist schon öfter passiert und ich hab grad so eine blöde... Also eigentlich eh gut, wir haben fast halt ein, zwei Typen drin oder so.

00:43:17: D.h.,

00:43:17: die kann alles ohne Brille machen.

00:43:20: aber wenn ich dann ins Museum gehe bei diesen schlechten Lichtbeverhältnissen dann ist immer so oh shit, die habe meine Brille vergessen.

00:43:26: Schönes Wochenende und bis bald!

00:43:28: Stay curious

00:43:30: Tschüss!

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