Mit dem Segelboot über den Atlantik?
Shownotes
Wenn man Simon trifft, dann würde man jetzt nicht unbedingt vermuten, wie viele Abenteuer dieser Mensch schon erlebt hat. Er ist eher leise, und zu erzählen beginnt er erst, wenn man nachfragt. Aber dann kann man einige sehr, sehr abenteuerliche Geschichten hören. Von wilden Fahrradtouren, vom Backpacken und von seinem großen Traum, den Atlantik auf einem Segelboot alleine zu überqueren. Und genau darum geht es in dieser Episode.
HOW TO: Über den Atlantik Segeln – Das Interview und einige sehr praktische Tipps von Simon bekommt ihr als PDF hier: https://www.thekuriousmag.com/ueber-den-atlantik
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo bei The Curious Radio, dem Podcast zu the Curious Magazine.
00:00:04: Wir sind hier um euch jeden Freitag ein neues Thema in den Podcast vielzuspülen von dem ihr vorher vielleicht noch gar nicht gewusst habt das es euch interessieren könnte.
00:00:13: In der nächsten Wochen hörte ich ihr von Termiten die Pilze züchten vom Wrestling in Tokio und im Wiener Underground Von Briefmarkensammlungen und von SchmetterlingsforscherInnen aus dem neunzehnten Jahrhundert die in gewisser Weise Facebook erfunden haben.
00:00:28: Und heute Heute bin ich gar nicht alleine hier, dann heute sitzt mehr Fred gegenüber.
00:00:32: Dann heute geht's um das große Träumen!
00:00:35: Warum nur davon träumen?
00:00:36: Heißt eine Rubrik die wir im Cures-Mac haben und die auch hier ein Podcast vorkommen soll.
00:00:41: Und die Antwort... nein der Traum zu dieser Frage nennt sich über den Atlantiksegeln und fred ist gar nicht die Person die über den Atlantik gesegelt ist sondern fred is die Person, die die Person getroffen hatte.
00:00:52: über den atlantic gesegeltes Hallo fred!
00:00:55: Hallo schön dass ich heute hier sein darf.
00:00:57: Ja sehr schön.
00:01:00: Worum geht's?
00:01:01: Wen hast du getroffen.
00:01:03: Ganz grob gesagt, ich habe mich vor geraumer Zeit mit Simon getroffen und Simon hatte vor neunzehn Jahren ungefähr den Traum über den Atlantik zu segeln und hat ihn dann auch eigentlich nicht ziemlich schnell danach in die Tat umgesetzt Und darüber haben wir relativ lange geredet.
00:01:21: Es ist es total schön euch zuzuhören.
00:01:23: Ich hab´s schon gehört Egal ob man mit Segeln was zu tun hat oder nicht.
00:01:29: Toll find an Simon ist, dass er ja tatsächlich einfach diesen Traum wirklich lange hatte und dann beschlossen hat.
00:01:35: Er tut das jetzt einfach!
00:01:37: Und das ist genau das was ich mag für diese Rubrik vom Curious Mac, dass wir sagen Wir finden Leute die Dinge einfach tun von denen man immer glaubt Das es unmöglich weil man is zu jung Man is zu alt Man hat so wenig Geld Es ist zu kompliziert.
00:01:52: Keine Ahnung welche Dinge man immer im Kopf hat Welche Beschränkungen man in dem Kopf hat um Dinge da nicht zu tun.
00:01:58: Simon ist so das Gegenteil davon, oder?
00:02:00: Ja es gibt schon immer eine Lösung glaube ich wie er sich das manchmal denkt.
00:02:05: Wie kommt man denn vom oberösterreichischen Salzkammer gut dazu zu sagen okay ich werde jetzt einen Weltenumsegler.
00:02:12: der Simon hatte diesen Traum eben schon als Kind als Jugendlicher und hat da wirklich immer dran festgehalten Und hat sich das dann auch selber beigebracht, hat dann irgendwann Segelschein gemacht.
00:02:24: Segelerfahrung gesammelt und dann irgendwann gesagt so jetzt kaufe ich mir da dieses Boot übt noch ein bisschen und dann fahre ich einfach los!
00:02:31: Das fand ich schon auch sehr faszinierend in dem Gespräch dass er da wirklich über Jahrzehnte eigentlich diesen Traum hatte und den sich dann einfach wirklich... in einer neuen Lebensphase seines Lebens einfach mal so erfüllt hat und da jetzt einfach den durchgezogen hat.
00:02:45: Was ich aber noch viel spannender finde ist, dass er seitdem er dort diesen Segeltöern gemacht hat was vor neun Jahren jetzt war auch gar nicht mehr soviel am Segeln war wie er mir erzählt hat sondern eher mehr Lust hatte seine Zeit für andere Abenteuer dann immer aufzuwenden.
00:03:00: Würdest du sagen Simon ist ein Abenteurer oder einen Draufgänger?
00:03:05: Wenn man ihn jetzt so im Gespräch gegenüber sitzen würde, einfach nur rein vom phänotypischen her will ich nicht sagen.
00:03:17: Es ist ein zurückhaltender höflicher großer Mann bei dem man jetzt nicht vermuten will dass da so viele spannende und wilde Stories irgendwie in seinem Leben schon passiert sind.
00:03:32: Und deswegen fand ich das eigentlich umso spannender, mit ihm darüber zu reden und ging dieses Gespräch auch tatsächlich sehr viel länger als ich ursprünglich geplant hatte.
00:03:42: Weil es einfach doch dann immer wieder neue Stories da aufgekommen sind die eben halt entweder im Rahmen dieser Segelgeschichte oder bei anderen Abenteuern untergekommen sind.
00:03:53: Das hat schon Spaß gemacht sich da einfach mal ein bisschen berieseln zu lassen.
00:03:59: Berieseln und inspirieren würde ich sagen, weil ich höre ihm zu.
00:04:02: Und ich habe selbst das Gefühl, ich würde gern zu Segeln beginnen.
00:04:05: Wir haben dieses Gespräch so ein bisschen getrennt in... Hier im Podcast hört man eher die Geschichten, die sie man so erzählt.
00:04:12: Dann gibt es einen technischen Teil mit wirklich ganz praktischen Tipps.
00:04:16: also da steht jetzt nicht drin welches Boot man kaufen kann aber es steht drinnen welches Boot Simon gekauft hat und worauf er achten würde in Zukunft.
00:04:24: Dieses PDF gibt es zum Download auf unserer Website, da stellen wir den Link in die Show-Not und das kommt auch im Magazin vor.
00:04:30: Also wer das Magazin schon hat oder das gerne kaufen würde, da ist das mit drinnen, sonst eben einfach auf unsere Website schauen.
00:04:39: Gibt's irgendeinen Fun Fact aus diesem How To über den Atlantiksegeln, den wir noch raushauen könnten bevor wir ins Gespräch übergehen?
00:04:47: Ja ich finde beispielsweise den Namen seines Bootes eigentlich recht lustig beziehungsweise den Fact dazu.
00:04:52: Das hieß nämlich Zugvogel oder heißt ZUGVOGEL.
00:04:56: Ich weiß gar nicht mehr, ob es jetzt schon verkauft hat?
00:04:59: Ich glaube schon!
00:05:02: Aber dieser Name hat eben zu diversen Komplikationen geführt weil im Funk-Sprech der vorwiegend auf Englisch geschrieben steht war das relativ kompliziert diesen Bootsnamen immer durchzugeben was darin resultiert hat dass der Simon das recht häufig bestabieren musste.
00:05:20: also wenn man Bock hat sich ein Boot zu kaufen, am besten einen englischen Namen zu haben.
00:05:25: Solche und weitere Tipps gibt's im PDF zum Download!
00:05:29: Der Link kommt in die Shownutz Und damit würde ich sagen Friede, danke dass du hier warst Danke für das Gespräch.
00:05:34: Ich übergebe an dich von vor Einiger Zeit
00:05:38: Zu.
00:05:38: machen wir es Wie kommt man in den Fallen Oberösterreich?
00:05:46: Ich bin Staat, bin Land zum Segeln.
00:05:50: Wie hat sich das bei dir entwickelt?
00:05:52: Das war eigentlich so ein bisschen ein Kindheitstraum von mir.
00:05:55: Also ich habe immer Faszination für Boote gehabt und gerne Boote gezeichnet.
00:06:02: Meine Lieblingsbücher waren auch so Biratenbüchern oder Bücher mit Booten.
00:06:08: Und so wirklich auf die Idee gekommen bin ich, dass man so größere Seelreisen machen kann, wo ich mal im Keller meiner Großeltern ein Buch über Abenteuergeschichten gefunden habe.
00:06:19: Da waren halt so Auszüge von extrem Bergsteigern drin und von Leuten, die mit irgendwelchen Uhrenwohnern dann im Dschungel längerer Zeit gelebt haben.
00:06:28: Und auch diese Geschichten von Segeln.
00:06:31: Das war so Wildfried Erbmann, glaube ich und der Name war Tessier, wo ein paar Auszüge da drinnen waren.
00:06:36: Das waren eigentlich immer die Segelgeschichten, die mich am meisten fasziniert haben, indem man das tatsächlich, weil sie noch manchmal als Kind beim Einschlafen vorgestellt hat, dass sich jetzt nicht in meinem Bett liegt sondern so in einer Koei mit meinem Schiff da... irgendwelche fernen Insel ansteuert und ja, das ist dann halt auch alles so ein bisschen in Hintergrund treten.
00:06:59: Aber mit Mitte zwanzig, weil ich mal zu überlegt habe was will ich eigentlich vom Leben?
00:07:04: Was erwarte ich vom Leben, was will noch machen?
00:07:07: Aber man dachte es wäre halt schon cool das einfach zu bringen.
00:07:12: Man dachte es durch was man wirklich machen kann, so größere Segelreisen.
00:07:16: Ich habe dann angefangen einerseits mal auf ein Boot zu sparen und andererseits auch mal Segeln zu lernen weil bis dahin waren meine Erfahrungen wirklich sehr begrenzt da.
00:07:29: er hat den klassischen Binnern-Segelschein ab der See gemacht und war darüber hinaus sehr wenig segeln eigentlich.
00:07:38: Mein Onkel hatte eine Alteiolle gehabt, wo er mich hin- und wieder mitgenommen hat.
00:07:42: aber das war es eigentlich schon und war dann sagen wir mal schon stelle Lernkurve jetzt vom Attersee irgendwo an die Adria ans offene Meer raus Und dann natürlich noch mal ein schnellerer Lernanstieg, wo ich wirklich mein eigenes Boot mir ein paar Jahre später gekauft habe und mich am Weg gemacht hab.
00:08:03: Und schlussendlich über eine Atlantik gesegelt bin und wieder retour.
00:08:06: Sehr spannend!
00:08:07: Also einfach die klassischen Abenteuergeschichten, die sich als Kind so fasziniert haben... ...die da im Endeffekt dazu geführt haben dass du jetzt diese Atlantikeberquerung auch gemacht hast.
00:08:16: in Folge?
00:08:17: Genau
00:08:17: man auf jeden Fall Abenteuergeschichten und andere Abenteurer, die mich dazu inspiriert haben.
00:08:23: Du hast ja quasi im Endeffekt als Kind dann ja schon davon geträumt, wie du auch gerade gesagt hast.
00:08:28: Und hast denn irgendwann gedacht warum eigentlich nur davon träumen?
00:08:31: Kannst du dich so genau an den Moment erinnern wo du dir gesagt hast So ich mach das jetzt Ich will diesen Traum in die Realität umsetzen
00:08:42: Da hat es eigentlich gar nicht so einen speziellen Moment geben.
00:08:46: Das war halt eine Zeit wo immer mehr Gedanken darüber gemacht haben was mit meinem Leben weitergehen soll waren halt irgendwie ein paar Wochen oder Monate, wo das dann immer wieder in meinem Kopf aufgebaut ist.
00:08:59: und irgendwie habe ich dann halt einfach beschlossen.
00:09:02: Ich mache das jetzt ja.
00:09:04: Aufregend!
00:09:05: Wie ... wie denkst du?
00:09:08: Oder wann hast du es gemacht?
00:09:10: Aber jetzt war er im Jahr...
00:09:11: ... überkühler.
00:09:12: Aber jetzt sind wir hier seit dem Jahr zwei Jahrzehnten unterwegs.
00:09:14: Also bin ich immer, hab schon ein bisschen früher das Boot gekauft und da alles vorbereitet dann auch schon mal so ein bisschen damit herumgefahren, am Eisselmeer in den Niederlanden wo ich es gekauft habe.
00:09:25: Also ein tolles ganz großes Spinanziegelrevier, weil ich so ein bissel einen, sag ich mal geschützteren Raum gehabt hab um Boot kennenzulernen und ein bisschen in Ziegeln... vor allem ins Alleinsegeln noch reinzukommen.
00:09:39: also zu der Zeit habe ich dann schon ein bisschen mehr Seglerfahrung gehabt aber eigentlich immer auch mit anderen Leuten und einer kleinen Crew unterwegs ist.
00:09:47: dann doch was anderes, wenn du dann nur zu zweit oder überhaupt alleine am Boot bist wie ich es später war.
00:09:54: Und ja bin dann im Sommer... ...zweitausend siebzehn losgefahren und so mal auf die Nordsee raus.
00:10:04: Das kann ich einfach erzählen!
00:10:06: Du kannst einfach wirklich reden und ich gräsch dir vielleicht mal rein.
00:10:10: Ich frag deine Nach- und solche Sachen genau also brauchst du nicht nervös sein?
00:10:15: Passt.
00:10:15: Das wirkt jetzt alles zu viel irgendwie, aber ich hab mir da einfach nur ein bisschen was
00:10:18: ausgedruckt
00:10:19: dass sich das ist so grob weil es in welche Richtung es gehen soll genau
00:10:23: Ja na gut da schließt ihr da gleich wieder an.
00:10:27: also bin im Sommer des Jahr zwei tausend siebzehn losgefahren dann mal vom Eisselmeer raus man zweimal schleusen müssen und dann war ich ja offenen Meer in der Nordsee draußen und hab da mal durch den Ärmelkanal müssen.
00:10:43: Die Leute sind immer so mal eindruckt jetzt von den Atlantiküberquerungen, die dauern halt lang.
00:10:48: aber eigentlich war es in der Nordsee und im Ärmel-Kanal viel härter und anspruchsvoller zum Segeln.
00:10:54: also du hast dort relativ starke oft wechselnde Minde, hast starke Strömungen merkst eben die Gezeiten sehr stark, hast sehr viele Schifffahrtsverkehr Also Frachter oder einer nach dem anderen Durchfahrt Und du als Segen-Siegelboot dort jetzt auch Nachrang hast, weil der Fahrt drinnen dort nicht genug Platz wäre.
00:11:17: Am offenen Meer muss dir theoretisch der Frachter ausweichen, dass du vorangeholtes Siegelboote.
00:11:23: in der Praxis habe ich doch immer einen großen Bogen um die Frachtern gemacht Weil es für so eine kleine Nussschale mit mir Segelboot doch ziemlich beeindruckend waren, da wollte ich's nicht darauf ankommen lassen und hab jetzt nicht so auf meinem Vorratsrecht gebrochen.
00:11:37: Wie fühlt sich das
00:11:38: an wenn man in einem großen Gigatonnfracht dagegen übersteht im Ärmelkanal?
00:11:44: Ja
00:11:45: schon irgendwie beeindruckt, die sind schon immer sehr respekt einflößend!
00:11:50: Und ich habe einmal die Situation gehabt, in der Nacht wo ich so kreuzen müssen hab.
00:11:56: Also gegen den Wind fahren und immer wieder wenden gemacht.
00:12:00: Da habe ich auch einen IS-Empfänger gehabt.
00:12:02: also ich habe die Schiffstaten und Positionen von den großen Schiffen gesehen.
00:12:07: Die haben auch einen IAS Sender gehabt.
00:12:09: Ich habe nur einen Empfänger auf meinem kleinen Segelboot gehabt und habe mir gedacht, ja da habe ich jetzt noch genug Zeit.
00:12:15: Und das geht sich aus dass ich da jetzt den einen Schlag nur mache und vor dem Frachter darüber kreuz.
00:12:21: Aber hat es dann doch ein bisschen unterschätzt und ist erst dann immer näher gekommen.
00:12:25: Das war in der Nacht aber jetzt auch die Entfernung gar nicht so genau einschätzen können.
00:12:30: Aber hab halt gehört wie die Maschine von dem immer nähern kommen ist und eben so das Stampf vom Motor gehört Und auf einmal ist so ein Riesenscheinwerfer, den der am Buch montiert gehabt hat, los eingeschaltet worden und auf mich gerichtet worden.
00:12:47: Die haben halt genau geschaut wo ich bin damit sie mir dann nicht reinfahren.
00:12:51: war einerseits beruhigend dass Sie mich gesehen haben andererseits ein bisschen beunruhigend das ich das offensichtlich doch so unterschätzt habe und viel näher an dem vorbeigefahren bin, wie ich eigentlich wollte.
00:13:03: Da war mitten in der Nacht, aber da war ich dann wieder sehr munter.
00:13:11: Ich bin nur so eine halbe Leise.
00:13:14: Ich habe einen Segelschein im Bodensee gemacht, als Kind auch ohne Motorboot.
00:13:18: Das bedeutet ich war eigentlich nie wirklich in anderen Revieren unterwegs wo man mit größerem Boden unterwegs ist.
00:13:24: Warum würde man im Ärmelkanal auch in der Nacht fahren?
00:13:26: Da gäbe es ja noch rein theoretisch genügend Möglichkeiten das tagsüber zu durchqueren.
00:13:31: oder ist doch so eine Distanz dass man da dann...
00:13:34: Naja, es war einerseits schon auch ziemliche Distanzen und auch so ein bisschen mein selbst gestecktes Ziel das ich einfach vorankommen wollte.
00:13:43: Man kann natürlich auch das Ganze langsamer machen wenn man jetzt da mehr Zeit nimmt.
00:13:47: Ich war eben eh schon ein bisschen im Verzug mit meinen selbstgesteckten Reiseplänen weil beim Segeln halt irgendwie dauernd was dazwischen kommt und mal wieder irgendwelche Kleinigkeiten reparieren muss oder so der Wind nicht so geht wie man glaubt.
00:14:02: Ich bin eh nicht alles durchgefahren, war dann einmal von Südengland weg.
00:14:08: Mir dachte jetzt fahre ich da mal die zweieinhalb Tage durch und nehme die Nächte dazu, damit ich mal wirklich Distanzen mache.
00:14:17: Und ja gibt natürlich auch Hefen aber es ist dann gar nicht so leicht, da müsste man halt den Trip wieder relativ genau planen weil's dort auch Hefem gibt, die du jetzt gar nicht immer anfangen kannst.
00:14:31: Ja,
00:14:32: okay.
00:14:32: Gibt's
00:14:32: dann dales zeitliche Beschränkungen?
00:14:35: War halt für mich die Entscheidung, dass ich einfach Distanz machen wollte und gesagt habe, ich fahre jetzt mal ein paar Tage nächte durch.
00:14:45: Ist da ja wahrscheinlich auch schonmal eine gute Vorbereitung auf das gewesen was sich dann wirklich am offenen Atlantik irgendwie erwartet hat mit dem Durchfahren noch nachts?
00:14:55: Genau!
00:14:55: Das kann man vielleicht auch sagen, ich habe ja auch so ein bisschen die Herausforderung an dem Ganzen gesucht und wollte dann immer wieder ausprobieren wie viel ich mir selbst zumuten kann.
00:15:06: Wie viel schaffe eigentlich?
00:15:08: Und da war sicher mal eine gute Vorbereitung in den relativ Frauenartenbedingungen im Ärmelkanal zu probieren.
00:15:20: um zu sehen, ob ich das jetzt wirklich dann das eine Monat über einen Atlantik auch durchziehen kann in der Form.
00:15:26: Wie
00:15:26: hat sich das denn angefühlt direkt mit so einem herausfordernden Stück der Reise eigentlich reinzustärken?
00:15:34: Was hat das mit dir gemacht, was waren deine Gedanken, wenn man da quasi so knapp vor so einem großen Tanker vielleicht noch mal kreuzen muss und...
00:15:45: Ja, ich meine es war ... Es sind immer so einzelne Situationen gewesen, das ist eben das beim Siegeln.
00:15:51: Das geht dann eh oft relativ lang ruhig dahin und dann hast du halt von einem auf dem anderen Moment irgendwie Stress.
00:15:56: Und ich meine, es ist halt eher so meine Persönlichkeit Art damit umzugehen.
00:16:03: also mit so stressigen Situationen komme ich eigentlich ganz gut klar und bin im Moment eh fokussiert und schaue dass sich das so gut wie möglich alles über die Bühne bringen und abwickeln.
00:16:15: Also ja, ich bin da ganz gut damit klarkommen.
00:16:18: Aber glaube schon dass sich vielleicht die Atlantikübergwährung ein bisschen überschätzt und dann auch ehemaliger Kanal etwas unterschätzten hat weil das war schon so mein härtestes Segelstück muss ich sagen.
00:16:34: Das ist jetzt doch schon noch ein paar Jahre her, acht ziemlich genau jetzt ne?
00:16:39: Wenn du jetzt zum Nachhinein darüber nachdenkst, was ist das erste Bild, was du mit dieser Reise in Zusammenhang bringest?
00:16:46: Was so in deinem Gehirn vielleicht aufpoppt.
00:16:48: Wie hast du es im Nachhinalen nochmal in deinm Kopf abgespeichert?
00:16:52: die ganze Sache?
00:16:53: Ist ja ein Bild, dass du voll mit dem Trip verbindest oder...
00:16:59: Na es ist eher so ein Gefühl über dir sagen.
00:17:02: Ein Gefühl der Verbundenheit eigentlich Den Elementen, den Meer mit der Erde selbst.
00:17:10: Und so gerade das Nachzählen war was man immer ziemlich taugt hat eigentlich in die schwarze Nacht hinein und da brauchst du halt auch ein Stück Urvertrauen dass das jetzt alles funktioniert.
00:17:23: also vertraue mal einerseits in dich in dein Boot aber auch so ins Meer und grundsätzliches Vertrauen dass es funktioniert.
00:17:37: Ja, dieses Gefühl dieser Verbundenheit mit der Erde in dem Sinn, das habe ich halt eigentlich meistens... oder kenne ich fast nur von meinen Reisen.
00:17:48: Entweder mit dem Boot oder auch irgendwo mit dem Rad wo ich irgendwann im Wald oder so draußen geschlafen hab.
00:17:54: Das war vom Gefühl her eigentlich ähnlich und auch so dieser Das was ihr irgendwo sucht, dann auf meinen Reisen geerdet sein.
00:18:05: Geerdet klingt jetzt blöder mal mehr...
00:18:09: Ich kann es schon
00:18:10: versuchen zu
00:18:12: nachzuvollziehen so ne?
00:18:15: Wenn man jetzt an so eine Atlantik-Überquerung denkt, vielleicht auch aus einer Atlantenperspektive will.
00:18:21: Man hier sagt okay wahrscheinlich bräuchten nicht viel, du brauchst das Boot den Wind ein paar gute Segel aber eigentlich ist da ja noch mal viel mehr dahinter vor allem heutzutage in so einer modernen Zeit.
00:18:31: was muss man können oder was braucht man sonst noch damit sowas erfolgreich wird?
00:18:38: Also wie du eh schon angesprochen hast, das Wichtigste ist einmal ein gutes solides, robustes Boot.
00:18:43: Dass es alles mitmacht was man vorhabt damit und ja dann gibt's natürlich eine ganze Reihe auch an Vorgeschäbenen und natürlich auch sehr sinnvolle Sicherheitsausrüstungen Gegenständen die man mithaben muss.
00:18:58: Das wird kontrolliert von irgendwelchen Wasserbehörden Bevor du da rüber fährst, wie kann man sich so was vorstellen?
00:19:05: Schwächlich ist er überhaupt nichts kontrolliert worden eigentlich.
00:19:09: Also man hat ja schon irgendwo noch ein Stück Freiheit und Eigenverantwortung auch am Wasser.
00:19:15: also das einzige Mal wo mein Boot wirklich von oben bis unten durchsucht worden ist war ich nach Venezuela rüber gesegelt bin.
00:19:22: dann war ich auch ein paar Tage okay und ja da sollt gleich mal das Militär kommen Alles genau angeschaut und war da ich so ein bisschen neugier, aber da ist halt schon wahrscheinlich zu schauen ob jetzt verbotene Sachen waffen oder sonst irgendwas
00:19:37: mitschmuggler.
00:19:38: Dass der geschmuggelt wird?
00:19:40: Wie hat sich das angefühlt dass man ja vielleicht auch so ein bissel unter einen Verdacht gestellt wird?
00:19:45: Das war überhaupt eine schräge Situation in meiner Reise in Venezuela.
00:19:51: also es war ja eh nach wie vor so und auch zu dieser Zeit sehr angespannte politische Lage Und da habe ich einige Seeler getroffen, die meinten auf keinen Fall rüberfahren.
00:20:02: Da war ich schon in der Karibik eben und dann ein paar, die gesagt haben ja, da kam man eigentlich schon und sehr nette Leute und sehr schönes Land und sie haben keine Probleme gehabt aber hat auch immer wieder die Geschichten von Piraterie und überfallenden Booten gegeben.
00:20:16: Ja und die waren halt jung und dumm wie man sagt vielleicht ein bisschen übermütig und unvernünftig.
00:20:22: aber ja hab mir gedacht wenn das andere vor mir jetzt auch gemacht haben dann kann es nicht so schwierig sein, dorthin zu reisen.
00:20:32: Du hast einfach Venezuela halt von Trinidad gesehen.
00:20:36: Wenn man dacht, irgendwie so knapp vor dem südamerikanischen Kontinent möchte ich dir jetzt auch nicht stoppen, da möchte ich schon noch rüber.
00:20:43: Noch mal mitnehmen und dann auch abpacken?
00:20:45: Ja genau, nachdem wir sich so ausverpacken.
00:20:47: Und war halt auch neugierig was mich dort erwartet und bin dann eben rüber gefahren.
00:20:54: Meine erste Anlaufstelle, das war halt so direkt gegenüber, war Makurau, es war ein ganz kleiner Fischerdorf vielleicht dreihundert Einwohnern.
00:21:04: Und ja, ich habe schon gewusst das ist jetzt kein offizieller Einreisehafen aber hat man halt irgendwie gedacht die probierst dort mal und dann hab' ich den Anker dort gehofft und dann eh schon gesehen wieso dieses Militär die Soldaten dort meinen Ankommen beobachtet haben.
00:21:21: Das waren zwar junge Burschen eigentlich, die sie schon bis auf die Unterhose auszogen haben sondern Reingsprungen vom Steg und da es keine anlege Stelle gegeben sind zum Boot raus von meinen.
00:21:31: und ja man eigentlich ganz nett.
00:21:34: Und dann haben wir jetzt gesagt, sie müssen jetzt mal mein Boot da untersuchen und die haben schonmal alles durchgeschaut.
00:21:43: Dann haben es gemeint ich muss zu ihrem Offizieranführer eben mit.
00:21:50: Es war schräg irgendwie.
00:21:54: Ich dachte das ist irgendwie nett und so.
00:21:56: aber bin halt damit So fünfzehn Leuten, die alle die Sturmgewehre gehabt haben.
00:22:03: Dadurch das Dorf gegangen.
00:22:04: Die ganzen Dörfer in einem Monat natürlich neugierig geschaut und dann hat er auch im Scherz gesagt jetzt nehmen wir dich fest.
00:22:11: Irgendwie habe ich schon gespürt oder mitkriegt dass es eigentlich eh liebe Leute sind und das halt eher so scherzmal ist.
00:22:18: Und dann habe ich halt meine Spanisch Kenntnisse aus der Schule wieder auspackt und da mit deren Chef ein bisschen geplaudert.
00:22:27: Und ja, war eigentlich ein nettes Gespräch.
00:22:30: Ich meinte wo ich hinkommen will oder was ich da überhaupt mache und hat dann gesagt es ist eben keine offizielle Einreisehafen.
00:22:39: Ich muss am nächsten Tag weiter in die nächstgrößere Hafenstadt, wo ich jetzt offiziell einklarieren kann Und also habe ich vorher nicht erzählt, wie es die zwölf Burschen kommen soll.
00:22:55: Da haben wir im Zerst mal ein ganzes Schiff durchsucht und meinten da ist kein Einreisehafen und ja sie müssen jetzt mit einem Schiff konfistieren.
00:23:03: Ich meinte ja können wir uns dann nicht irgendwie einigen und haben es irgendwie so hundert Dollar gehabt, die es gefunden haben.
00:23:11: Und dann habe ich gesagt, das brauche ich noch weil es gibt wahrscheinlich jetzt keine Bankomaten wo ich einfach bei euch Geld abheben kann.
00:23:19: Dann haben wir uns im Endeffekt geeinigt auf eine Flasche herum und ein paar Lebensmittel und sie haben es dann mitgenommen.
00:23:30: Später in der Anstützpunkt bei dem Anführer und dann hat er gefragt, ob ich noch Essen mit ihnen will.
00:23:36: Dann haben sie irgendetwas gebracht und das war gut!
00:23:38: Und da ist der Koch so lachend gekommen und hat mir die Sachen vom Schiff mitgenommen und gezeigt.
00:23:45: Da hat er mit meinen Sachen aufgekocht für alle.
00:23:48: Dann haben wir meine Flasche rum nach Anbrochen und dann waren wir eh schon alle Freunde, da bin ich rüber geschwommen mit dabei mit zwei.
00:23:54: Und hab noch die zweite Flasch gekohlt.
00:23:57: Ja, war dann eh ganz witzige Zeit und ein bisschen mit den Soldaten dort abkängt.
00:24:02: Ich bin dann nach ein paar Tagen eben weiter nach Grenada gesiegelt.
00:24:08: Das war so eine Venezuela-Erfahrung, also Rumtrinken und Abhängen mit Soldaten.
00:24:14: Da haben wir alles sehr nette Leute.
00:24:18: Nette Erfahrung, ja.
00:24:19: Schön,
00:24:19: dass du wenigstens noch von deinem eigenen Lebensmittel in Runden nicht schreien, wie man
00:24:25: das erliest...
00:24:26: ...dass dann ja schon mal meine Sache sehen, irgendwie das Ganze ein bisschen besser verkraften lässt?
00:24:50: Ja also die brenzligen Situationen waren jetzt eigentlich nie durch andere Leute.
00:24:55: Also da hab ich eigentlich keine Probleme gehabt, die man alle sehr nett und hilfsbereit und einmal in der Deswaf sind.
00:25:05: Vincent Ich habe so mein Mendingi, ein kleines aufblassbares Boot gehabt und hab da irgendwo geankert.
00:25:12: Er war so eine kleine Bucht mit ein paar Häusern wo die Einheimischen Leute eben wohnt haben.
00:25:17: Und wie zurückgekommen bin, war dann mein Meningi weg und ich so geschaut und man dachte, ah, hat's ja!
00:25:22: Hab mir das Werk gestohlen.
00:25:23: aber da hatte ich irgendeiner von den Leuten, die dort gewohnt haben gerufen und man hat das irgendwie gesehen und da hat es jetzt in sein Haus mitgenommen und hat aufpasst wer denn weg war.
00:25:32: Also die haben schon dann oft auch irgendwie einerseits die Einheimisch, andererseits die Segler, die so ein bisschen auf einen geschaut haben.
00:25:41: Andere Geschichte war, wo ich in ... also da war es relativ windig und das sind immer so halbwegs geschützte Buchte, in der ich dann geankert habe.
00:25:53: aber da sind immer solche starke Fallwinde gekommen.
00:25:57: Ich war da dann irgendwann halben Tag unterwegs, habe ein bisschen Insel angeschaut und der Anker von meinem Boot hat nicht wirklich gut gehalten.
00:26:04: Und das ist wirklich so quer durch die ganze Bucht eigentlich zogen worden.
00:26:09: Die werden dann eh noch immer rechtzeitig kommen also immer so stückweit und dann hat sie den Anker wieder eingraben aber er hat nicht richtig gut geäuten.
00:26:17: Wie ich zurückgekommen bin, war das Boot jetzt schon fast auf der anderen Ende von der Bucht.
00:26:22: Aber da war dann eh gerade einer von den Anderen Booten mit seinem Ding am Weg zum Meinboot gewesen und man hat das gesehen und wollte eben mein Boot irgendwie sichern.
00:26:33: Da hat man eben schon Glück, dass es auch andere Leute gibt wie immer wieder die Reisen auf einen schauen und ein bisschen aufpassen.
00:26:42: Ich
00:26:43: weiß nicht, ob ich das richtig verstanden habe.
00:26:44: Aber ich glaube du warst dreißig oder ein dreißigtage unterwegs komplett zwischen Land und Land quasi also ganz auf dich gestellt.
00:26:53: Genau!
00:26:54: Einen dreizig Tage hin, zweiunddreißig Tagere Tour.
00:26:57: ja
00:26:58: Wie fühlt sich das an?
00:26:59: Wenn man wirklich weiß okay, ich stehe jetzt auf für einen kompletten Monat lang wird mir da niemand begegnen... ...ich bin da auf mich alleine gestellt.
00:27:09: Wie hast du das weggesteckt, war es schon auch das was du gesucht hast?
00:27:13: Das war auf jeden Fall das was ich gesucht habe und die kann dir sagen.
00:27:17: Es war eigentlich überraschend unbeeindruckend für mich also das erste mal voll weit weg sein und kein Lamm mehr in Sicht haben oder erst einmal so die tausend Meter Linie zu überfahren und wissen, du hast ein Kilometer Wasser unter dir.
00:27:34: Das waren schon so Momente wo ich mir gedacht habe, wow!
00:27:38: Das sitzt irgendwie sehr beeindruckend und außergewöhnlich was sie machen aber... Zumindest ich habe mir sehr schnell auf das Ganze diese neue Umgebung eingestellt.
00:27:49: Und ich glaube, das ist was wir alle wahrscheinlich können weil man einfach von unserer Natur aus auch sehr anpassungsfähig sind und sein müssen.
00:27:59: Das war dann halt schlussendlich ein Haufen Wasser rund um mich.
00:28:04: Wahrscheinlich die pragmatische Sicht so würde ich jetzt sagen... Wie war das, bevor du losgefahren bist bzw.
00:28:10: was für dich schwerer?
00:28:11: Diese Nacht vor dem Aufbruch am Festland?
00:28:14: dann vielleicht noch, dass wahrscheinlich auch in dein Boot geschlafen aber im Hafen oder die erste Nacht allein an Bord während des Dinges sich fortbewegt und segelt.
00:28:26: Also, gute schöne Frage.
00:28:28: War tatsächlich bei mir immer die Zeit vor dem Aufbruch wo sie so ein bisschen Nervosität eingestellt hat und überlegt habe ich jetzt alles?
00:28:37: Bin ich gut vorbereitet?
00:28:39: Passt das Wetter?
00:28:41: Wie ist richtig eine Zeitfenster da ausgewählt?
00:28:43: Und ja, sobald ihr unterwegs war ... wie die Sachen halt recht fatalistisch gesehen und sehe jetzt bin ich am Meer schon unterwegs also kann maximal umdrehen aber Bin halt jetzt draußen.
00:28:57: Wahrscheinlich entschleunigt eine Art zu reisen, auch extrem so.
00:29:02: wie lang fühlt sich dann da so eine Zeit an?
00:29:04: oder verliert man da komplett das Gefühl für Stunden und Minuten?
00:29:12: Ja, das Zeitgefühl ist tatsächlich sehr relativ eigentlich.
00:29:17: Da habe ich sich stumpen meiner Reise damit verbracht einfach nur mehr rauszuschauen.
00:29:22: Das war so mein Fernseher sozusagen auch immer ein bisschen anders ausgeschaut je nach Sonne im Bewölkung Wellen Untergrund Ja, aber ja die Zeit kann auch sehr langsam vergehen eigentlich gerade wenn man irgendwie wartet darauf dass man irgendwo ankommt.
00:29:43: und bei mir war es immer so beide Malen beide Atlantik-Übergwährungen das ich die ersten zwei Wochen total genießen können habe halt nur Zeit für mich haben viel lesen entspannen in der Sonne liegen schon noch immer wieder ein bisschen segeln.
00:29:56: aber so grad die die Atlantika Übergwerung und grad die Hinfahrt wo du auf der Passatroute bist und diese ziemlich konstanten Sattwinde hast, da habe ich echt wenig zum Dunkel gehabt.
00:30:08: Da habe ich manchmal tagelang nichts gemacht was natürlich eine Selbststeueranlage, die das Boot steuert und die hat sich immer in einem Winkel zum Wind eingestellt.
00:30:22: also ich bin immer beim Segel wenig machen müssen aber hab dann vielleicht mein Gurs mal ein paar gerade korrigieren müssen.
00:30:31: Und ja, das war maximal wenn der Wind mehr gegangen ist vielleicht ein Ref rein im Großsegel dann wieder das Ref rausnehmen.
00:30:38: aber recht viel mehr Arbeit war es dort nicht.
00:30:40: offene Atlantik und ja so segeltechnisch relativ entspannt nach zwei Wochen irgendwo dann so der Kipppunkt, weil man dacht hat jetzt wäre es schon nett irgendwo mal wieder anzukommen und dann so ein bisschen langweilig eigentlich geworden ist.
00:30:55: Und ich habe ein bisschen Lagerkolle gekriegt, weil du da eigentlich eingesperrt in deinem kleinen Boot bist.
00:31:01: Und ja kannst du im Schluss schlussendlich nichts machen und musst halt auch irgendwie lernen mit deiner eigenen Unruhe und langeweile umzugehen.
00:31:12: Die ZA jetzt braucht's einfach bis du dort bist und du kannst da nix machen um das irgendwie zu beschleunigen.
00:31:18: Wie schafft man sich dann da, wenn wirklich so ein Tag dem nächsten gleicht und irgendwie alles ähnlich ist?
00:31:24: Du nur Wasser um dich rum hast und alles... wie schafft Man sich da irgendwie die Tagesstruktur und dass man da irgendwie nicht komplett släckt und im Chaos vielleicht auch versinkt?
00:31:37: Ja, ich habe mir schon so ein bisschen versucht einen Rhythmus auch irgendwie zu erstellen.
00:31:43: Ich habe meine Mahlzeiten nach der Tageszeit eingerichtet und meine Lesezeiten.
00:31:55: Ich hab dann auch angefangen so ein bissel irgendwie Tourenübungen am Boot zu machen weil ich merkte überhaupt nicht sich bewegen und gar nicht rumzugehen ist.
00:32:06: Es ist auch mühsam.
00:32:08: Ich schaute mich da, dass ein bisschen fit zu halten.
00:32:12: Ja also ich glaube schon wichtig so ein bisschen Tagesgrundstruktur zu haben und da habe ich eben geschaut mit den aufzubauen.
00:32:23: aber man hat dann findet dann auch irgendwie seinen eigenen Rhythmus lebt natürlich auch viel mehr nach den Tageszeiten und dem Sonnenrhythmus.
00:32:33: Und ich bin wirklich immer relativ bald, nachdem die Sonne untergangen ist, dann schlafen gegangen, bin da automatisch müde worden.
00:32:42: Und dann aber irgendwo mitten in der Nacht wieder aufgewacht – auch von selbst!
00:32:45: Die haben ja öfter meinen Wecker gestellt um einfach zu schauen ob irgendwo jetzt im Horizont wieder andere Boote sind, mal kurz auf… habe Position, Segel alles kontrolliert, Kurs kontrolliert und rundumblick gemacht.
00:33:02: Aber ich war im Horizontlichter sehr und mir dann wieder hingelegt.
00:33:06: Das war dann so mitten in der Nacht dass er ja wieder ein zwei Stunden gehabt hat wo ich Putz munter war und nicht einschlafen können hab.
00:33:12: Und ja, ich habe das dann erst später in meinem Lieblings-Podcast Geschichten aus der Geschichte gehört.
00:33:20: Über die Geschichte des Schlafs haben sie erzählt, dass es eigentlich eher so ein ursprünglicher Rhythmus ist und da die Menschen bevor man jetzt das künstliche Licht gehabt hat.
00:33:30: Da immer diese aktiven Zeiten in der Nacht gehabt haben also, dass dieses acht Stunden durchschlafen wird gar nicht natürliches.
00:33:41: Du hast ja in der wirklich dreißig Tage am Hinweg, am Stück keine Nacht wirklich durchgeschlafen.
00:33:48: Und halt immer wieder.
00:33:49: dann da ein Check mehr oder weniger nachts dann dadurch geführt was du gerade gesagt hattest diese Nachtroutine wie?
00:33:56: Also ich muss zugeben so eins, zwei Nächte war schon dabei was mich nicht gefreut hat weil jetzt schon tagelang an das Brot gesehen habe wo er einfach durch geschlafen hab.
00:34:04: Das ist halt...ja es als Alleinsegler immer so ein bisschen das Restrisiko, dass du hast wie viel Schlafzeit erlaubst oder nimmst.
00:34:20: So der Atlantik ist natürlich sehr groß und es ist schon sehr unwahrscheinlich, dass Du da abseits von irgendwelchen Schiffsrouten jetzt mit einem anderen Schiff qualitierst.
00:34:33: aber es ist natürlich durchaus möglich ein komisches Gefühl, da hat es einfach auf mein Boot das so zu vertrauen und sozusagen ich lege mich jetzt mal hin und schlafe ein.
00:34:45: Ich habe dann noch nicht so die Ruhe gehabt um den Schlaf zu finden und da war's eher halt so dass mir wirklich die Müdigkeit irgendwann überwältigt und gezwungen hat jetzt zu schlafen.
00:34:56: später wenn du einmal die Routine hast und ja Gefühl für dein Bohr oder ein bisschen Erfahrung mit der Leinsegel war das irgendwie dann halt für mich ganz normal wieder in mein Koi zu legen oder ich habe ja draußen ein bisschen gedöst geschlafen.
00:35:15: Spannend!
00:35:17: Das war so für dich der seltsamste Moment, wo du alleine, ganz alleine mitten auf dem Ozean warst.
00:35:24: Es gibt da irgendeinen Moment oder eine Situation an die du immer wieder zurückdenkst oder die sich irgendwie besonders beschäftigt hat jetzt auch im Nachhinein noch...
00:35:36: Ja seltsam.
00:35:42: Es war dann halt alles relativ schnell normal für mich und meine neue Realität, meine neue Normalität in der ich gelebt habe.
00:35:50: Also es war dann alles gar nicht mal seltsamm, sondern sehr natürlich und normal für immer ein bisschen beschäftigt hat, was man vielleicht sagen kann.
00:36:02: Das ist schon ein seltsames Gefühl in mir hinterlassen hat, die wird schon gespürt.
00:36:05: so das Meer ist eigentlich nicht unser Element.
00:36:08: wir sind jetzt nicht gemacht für das und ich bin jetzt auf mein meines acht Meter langes Schiff angewiesen dass ich da als überhaupt überleben kann.
00:36:25: Ja, das war ein seltsames Gefühl diese Gebundenheit an dein Schiff um da zu überhaupt überleben zu können.
00:36:32: und ja was auf jeden Fall ein seltersames Gefühl war im offenen Meer schwimmen zu gehen.
00:36:39: Das war ganz seltsam sie von meinem Boot wegzubewegen.
00:36:42: Das habe ich nur gemacht wenn jetzt überhaupt kein Wind war.
00:36:46: so siehst ihr dann eben soweit du schauen kannst dass mehr spiegelglattes segeln runtergenommen kann das Boot nicht wegfahren, weil sonst ist es natürlich schon gefährlich selbst wenn du die Seele runter nimmst.
00:37:00: Weil das Boot doch über Wasser so viel Angreiffläche für den Wind hat, dass da einfach sein kann, dass das Boot abtrieben wird und du gar nicht hinterher schwimmen kannst.
00:37:19: Vielleicht können wir mal ein bisschen über auch deine Wahrnehmung von den Naturern, von dem Meer zu reden.
00:37:27: Du wirst ja wahrscheinlich Jetzt schon viel alleine gewesen sein, aber in dem Sinne vielleicht auch nicht ganz alleine.
00:37:33: Also ich habe auch in einem anderen Interview eben schon gehört dass dadurch aus zu einer oder andere Mal diverse Tiersichtungen vollkommen sind.
00:37:42: Was war da so das Spektakulärste?
00:37:44: Oder was für Bilder sind die bis heute vielleicht im Kopf?
00:37:48: Ja, also das Spektakulärste war sicher.
00:37:51: Weil ich gerade geschlafen habe und mein Boot in der Nacht dahin segelt ist.
00:37:55: Ich hab da die Steckschoten zu reinstecken könntest bei schlechten Wetter.
00:38:01: Habe ich immer offen gehabt damit ich halt schnell draußen bin wenn ihr außerhalb kriegen hätt oder so natürlich aber so damit ich höre was mein Boot macht und auch schneller draußen bin, wenn ich irgendwas machen richten muss.
00:38:14: Und ja, auf einmal platscht irgendwas so auf meinen Schlafsack und ich schrecke mich natürlich extrem.
00:38:20: Und dann mache ich das Licht an, schau mit der Taschenlampe was da jetzt los ist!
00:38:25: Das war ein Vogel, der auf mich gelandet ist... Nach einem kurzen Schreckmoment habe ich mich eigentlich sehr gefreut.
00:38:32: Und man dachte, super jetzt habe ja ein Haus dir!
00:38:34: Weil das irgendwie nicht weggeflogen ist da halt herum gesessen.
00:38:38: Ja der war wahrscheinlich einfach schon krank und der Alters schwach und so am Lebensende weil recht viel hat er dann nicht gemacht.
00:38:46: Ich hab dann halt versucht ihn irgendwie aufzupeppeln und Futter Wasser geben wollen was er alles nicht wirklich angenommen hat.
00:38:56: Und ja, wahrscheinlich ist ihm dann auch der, der hat sich gedacht er will nur in Ruhe irgendwie da sterben und die sind dann meine Fürsorge ein bisschen zu viel geworden.
00:39:05: Weil nach zwei Tagen ist er halt dann wieder irgendwo auf's Meer rausgeflogen.
00:39:09: Dann doch wieder eine selbe Erträgung wahrscheinlich?
00:39:13: Ja, aber es waren überraschend für mich überraschenviel Seevögel also immer irgendwo Vögel egal wie weit man draußen war das... die mehr als Biologen nicht überraschen, aber ich mir dacht so weit vom Land weg wird es noch zu viel Vögel geben.
00:39:30: Aber da waren immer irgendwelche und dann halt auch unterschiedliche Arten.
00:39:34: Andere in Küstennähe und wieder andere ganz weit draußen.
00:39:39: Was ich gerade in Nähe von dem Land sehr oft gesehen habe, waren Delfine.
00:39:44: Das war auch wenn ich so oft da unterwegs bin, hab ich mich doch natürlich jedes Mal wieder gefreut, wenn sie mich vielleicht auch nach ein Stück begleitet haben Sie in der Bugwelle gespielt haben mit Schommensand.
00:39:59: Es war auch einmal, dass ich da in so einer Delfinschule eingefahren bin, wo wirklich unzählige fünfzig oder hundert Delfine waren die gemeinsam gejagt haben.
00:40:08: das war schon sehr beeindruckend.
00:40:11: Und Wale habe ich auch tatsächlich ein paar Mal gesehen.
00:40:15: Einmal wirklich ganz nah an meinem Boot, da war das auch mit diesen Wahlen die mit den Orcas jetzt die Ruderblätter knapp waren noch nicht so eine Ding.
00:40:27: Ja, das war schon sehr beeindruckend eigentlich weil gesehen habe ich ja der Wahl interagiert jetzt irgendwie mit mir und von seinem.
00:40:38: er war mit zwei anderen Wahlen unterwegs und ist dann von den anderen Wahlen ein bisschen wegschwommen, so in Richtung Mein Boot.
00:40:46: Und war offensichtlich neugierig und wollte sie anschauen was da jetzt schwimmt... ...und ist dann eben vielleicht fünf Meter entfernt vom Mein Boot vor Beikschwammen so ganz langsam mit seinem Auge über Wasser und hat das um mein Boot ausgeschickt und geschaut, dass das so los ist.
00:41:01: Und dann wieder zu seinen anderen Wahlen geschwommen.
00:41:04: Fasziniert es einen denn eher?
00:41:05: Da macht es einem eher Angst.
00:41:07: Für mich
00:41:07: war's eigentlich nur faszinierend und beeindruckend also da in dem Moment habe ich überhaupt keine Angst gehabt.
00:41:14: Was fällt einem da überhaupt noch auf wenn man den ganzen Tag eigentlich nur Wasser und Himmel, also blau in blau im Blau sieht?
00:41:26: Gibt es noch andere Reize oder irgendwelche anderen Farben, die du mit dem Trip auch verbindest?
00:41:32: Es ist schon ganz klassisch wie man sich das vorstellt quasi.
00:41:35: Es war schon sehr blau aber es ist so raschend, wie viele Farben und Formen das Meer dann doch irgendwie annehmen kann ja.
00:41:43: Das war von Silbrik bis bis tiefblau-grünlich war irgendwie alles dabei und in der Nacht hast du ein bisschen Meeresleuchten vom Blankton den Algen.
00:41:57: Es kann auch das Meer überraschend viel Farben annehmen.
00:42:02: Das ist schon sehr spektakulär, vor allem in der Nacht finde ich es oder mehres leuchtet und auch den Sternenhimmel.
00:42:10: Wie fühlt man sich so in Relation zur Größe der Welt wenn man da ganz alleine am Atlantik im Meer in einem kleinen Boot ist?
00:42:22: Fühlt sich das eher klein oder vielleicht sogar im Gegenteil eher groß an?
00:42:25: Beides würde ich sagen.
00:42:26: Witzigerweise weil natürlich im Vergleich zum Meer bist du winzig klein, aber so deine ganze Welt beschränkt sie eigentlich auf dein Boot, dass dann irgendwie doch viel größer ist als es eigentlich ist.
00:42:40: Extrem
00:42:41: spannend!
00:42:43: Wie war das mit der Einsamkeit denn da an Bord?
00:42:45: Du hast vorhin schon gesagt, das war jetzt für dich... Persönlich nicht so das große Problem, weil du da einfach so vom Typ her nicht so anfällig für bist.
00:42:53: Dass es dich irgendwie krass an dir nagt oder sowas.
00:42:56: Aber ist ja doch irgendwie auch eher unüblich in unserer Gesellschaft als Mensch gerade auch als Großstadtbewohner dass man solange alleine ist.
00:43:07: was wie hat sich das angefühlt?
00:43:09: Was hat das mit dir gemacht?
00:43:10: diese dreißig Tage lang?
00:43:14: alles was wir irgendwie machen und erleben verändern dann irgendwo.
00:43:17: Ich denke, es war alles nicht so ein Tiefgreif von der Erfahrung wie man erwarten würde davon weil sich das alles viel größer und krasser klingen als ich schlussendlich für mich empfunden habe.
00:43:29: Es war halt gar nicht so.
00:43:33: die Einsamkeit... Alleinsein und Einsamkeit sind ja eh zwar verschiedene Sachen, so einsam habe ich mich am Meer eigentlich kaum mal gefühlt.
00:43:44: So eher die lange Weile, die man teilweise zu schaffen gemacht hat.
00:43:48: natürlich habe ich schon auch gemerkt dass wir alle soziale Lebewesen sind und haben mich schon sehr gefreut jetzt irgendwie wieder menschlichen Kontakt haben mit Leuten plaudern zu können oder auch andere Sachen wieder zu sehen, außer nur Wasser rundherum.
00:44:06: Das erste Mal irgendwie eine grüne Insel zu sehen – das war schon ein ziemlicher Baumoment für mich.
00:44:11: und dann näherzukommen, die Leute schon sehen, wieder Stimmen zu hören... Und ja, fahr!
00:44:18: war halt wie gesagt jetzt nicht die große spirituelle Erfahrung, wie es manche vielleicht erwarten.
00:44:26: Vielleicht ist das für andere dann eh wieder ganz anders und irgendwie wirklich so die von Grund auf prägende Erfahrungen, die das machen.
00:44:35: Ich finde ich war seit eins von vielen Abenteuern schon eines meiner größeren natürlichen und beeindruckenden Rennen.
00:44:41: aber ja haben wir jetzt nicht so grundsätzlich geprägt.
00:44:46: Und ja, ich kann mir erinnern.
00:44:47: Wir haben ein Kollegen, der erzählt hat vom Segeln... ...das halt für mich irgendwie nur so dahin segeln war und irgendwann war ich dann dort.
00:44:56: Ich hab das halt dort sein und einkommen.
00:45:00: Damit meinten wir, ich bin in der Karibik einkomen und war an meinem Reiseziel und der hat sich gedacht bei sich selbst einkommnen.
00:45:08: Das war dann fast ein bisschen enttäuscht, weil ich meinte, da wäre ich dort in der Caribik.
00:45:12: Würdest du es nochmal machen?
00:45:14: Ja, auf jeden Fall.
00:45:17: Also ich denke mir relativ sicher, dass das nicht meine letzte Atlantik-Übergwährung war in meinem Leben mehr.
00:45:28: So da haben wir dann eigentlich das Gespräch schon beendet und der Simon wäre aber nicht der Simon wenn er danach noch ein bisschen weiter Stories auspacken würde.
00:45:37: also erzählt er mich von seinen ganzen Erlebnissen an Land in der Karibik und da habe ich dann wirklich nochmal was anderes verstanden.
00:45:45: Dann war ich in Trinidad zur Karnevalzeit.
00:45:49: Das ist nach Rie und den Kanal an der drittgrößten Karnevalle der Welt, da war halt dagelange ein riesen Straßenparty und ich bin nächtelang kaum oder nicht zum Schlafen gekommen weil es zu Zugangen ist und wieder irgendwo unterwegs waren.
00:46:03: dann tanzt er irgendwie mit einer Party meute durch die Strassen von Trinidat Bist halt dann ein paar Wochen später wieder ganz alleine am Meer unterwegs.
00:46:18: Also es sind auch so sehr starke Kontraste, die du da irgendwie hast auf deinen Reisen wenn du mit dem Boot unterwegs bist wie ich.
00:46:26: Vielleicht ist das ja auch gerade das Besondere daran an dieser Art mit dem boot zu reisen und dass sie einfach sagen kannst okay ich bin da jetzt!
00:46:33: Ich hab quasi mein Haus, meinen Boot... ...ich kann da jetzt bleiben so lange wie ich will, ich muss da nicht weiterfahren oder so.
00:46:40: ne?
00:46:41: Genau ja So wie mit seiner Wohnung oder seinem Campingmobil am Wasser unterwegs zu sein.
00:46:49: So habe ich auch noch nie darüber nachgedacht, aber es macht voll Sinn aufregend.
00:46:53: Cool!
00:46:56: Das war's von meiner Seite aus.
00:46:57: Danke dir für das Gespräch.
00:46:59: Ich hab wirklich viel gelernt und irgendwie hat das bei mir die Lust mal mehr segeln zu gehen in mir erweckt.
00:47:08: also danke dafür.
00:47:10: Ja, sehr gerne.
00:47:11: Danke dir euch für die Einladung und ja wenn ich so meine alten Seeleabendteuer geschichten nachdenke und dir zähl kriege auch tatsächlich wieder voll Lust.
00:47:20: Sollt mir bald wieder nach einem neuen Boot umschauen glaube ich.
00:47:23: Vielleicht ist das die Konsequenz
00:47:25: heraus würde mich freuen dann vielleicht in der nächsten Reise auch wieder Berichte
00:47:30: zu bekommen.
00:47:30: Gerne,
00:47:31: danke dir dass
00:47:31: du da bist!
00:47:32: Sehr gerne.
00:47:37: Das war es jetzt aber wirklich bis zum nächsten... Achso nee ich komme gar nicht mehr Ich komme erst beim...
00:47:44: Wann kommst du wieder, Fred?
00:47:46: Für unsere Straight Line Mission vielleicht.
00:47:48: Wow!
00:47:49: Ist das ein Traum?
00:47:50: Das ist vielleicht ein Traumen den ich mir noch empfehlen möchte ja.
00:47:53: Eine Straight Line Challenge.
00:47:56: Einmal komplett gerade durchs Land.
00:47:58: Das ist jetzt zu viel für diese Episode.
00:48:00: Wir halten euch am laufenden
00:48:06: Tschüss.
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